Roma biegt Stuttgart – Forest verliert in Braga
Dämpfer in der ewigen Stadt: Der VfB Stuttgart muss in der Europa League wohl für die ungeliebten Playoffs planen.
Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß verlor ihr Prestige-Duell bei der AS Rom mit 0:2 (0:1) und verpasste den angepeilten Sprung unter die besten acht. Damit sind die Schwaben beim Abschluss der Ligaphase am kommenden Donnerstag auf Patzer mehrerer Konkurrenten angewiesen, um doch noch die direkte Qualifikation für das Achtelfinale zu sichern.
Niccolo Pisilli (40., 90.+3) fügte dem VfB, der in der zweiten Halbzeit mehrere Chancen zum Ausgleich vergab, nach zuvor drei Europapokal-Siegen in Folge die verdiente Niederlage zu. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Young Boys Bern brauchen die Stuttgarter mit aktuell zwölf Punkten mindestens einen eigenen Sieg, um die Hoffnung auf den direkten Einzug in die Runde der letzten 16 zu wahren.
Eine bittere Niederlage muss Nottingham Forest hinnehmen. Gegen SC Braga mit dem eingewechselten Florian Grillitsch setzt es für den englischen Verein eine 0:1-Auswärtsniederlage.
Ein Eigentor von Forest-Kapitän Ryan Yates entschied die Partie (54.). 53 Sekunden zuvor hatte sein Kollege Morgan Gibbs-White einen Elfmeter verschossen. Somit muss neben Stuttgart auch Forest um den direkten Einzug ins Achtelfinale der Europa League zittern.
Torhüter Florian Wiegele steht mit Viktoria Pilsen immerhin in der Zwischenrunde. Die Tschechen waren trotz einer Hälfte in numerischer Unterlegenheit einem Überraschungssieg gegen den FC Porto nahe, am Ende gab es ein 1:1. Wiegele wurde erst in der 90. Minute von Deniz Gül bezwungen.
Verspätung in Utrecht wegen Fan-Randale
Ebenfalls fix im Playoff ist Genk nach einem 2:0 bei Utrecht. Tobias Lawal stand bei den Gästen im Tor, Nikolas Sattlberger wurde in der 68. Minute eingetauscht. Die Partie begann mit knapp einstündiger Verspätung, weil die niederländische Polizei über 300 belgische Fans im Gästeblock evakuierte. Grund waren erhebliche Sicherheitsbedenken – ein Teil der Genk-Anhänger hatte sich weder einer Identitätskontrolle noch einer Durchsuchung unterzogen und Sicherheitsbarrieren überwunden. Die 300 evakuierten Anhänger durften das Spiel nicht im Stadion verfolgen.
Aston Villa ist kommenden Donnerstag der Abschlussgegner von Red Bull Salzburg. Meister Sturm Graz empfängt Brann Bergen, das nach einem 3:3 gegen den nun viertplatzierten FC Midtjylland noch um den Einzug in die K.o.-Phase kämpft.
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