Romero zufrieden: Österreichs Handballer starten mit Sieg in die EM-Quali

Romero zufrieden: Österreichs Handballer starten mit Sieg in die EM-Quali

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Österreichs Handball-Männer haben gegen die Türkei einen erfolgreichen EM-Qualifikationsauftakt mit kleinen Schönheitsfehlern hingelegt.

Die ÖHB-Truppe von Teamchef Iker Romero leistete sich beim 37:30 in Graz vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte zu viele Fehlwürfe, dank guter Deckung und gegen den Außenseiter letztlich locker ausreichender Trefferquote glückte der Start aber souverän. Daran will man am Sonntag in Georgien mit dem zweiten Pflichtsieg anschließen.

In die allgemeine Zufriedenheit mischte sich nach dem Torfestival gegen die Türken etwas Selbstkritik und die gleichzeitige Hoffnung auf Besserung der offenbarten Baustellen. Der Erfolg soll nur ein erster Schritt zur eingeplanten EM-Teilnahme gewesen sein. „Ich hatte immer das Gefühl, dass die Mannschaft da war. Wir sind meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg“, sagte Teamchef Iker Romero und stellte klar: „Wir reisen mit viel Selbstvertrauen nach Georgien.“

Fehlervermeidung als Credo für zweite Partie

Sein Kapitän Mykola Bilyk bilanzierte trotz des kurzzeitigen Durchhängers gegen die Türken positiv. „Wir haben es gut gemacht und am Ende des Tages verdient gewonnen.“ Die eine oder andere Schwäche müsse man aber natürlich abstellen. „Wenn wir zu viele Fehler machen, wird das immer betraft, das müssen wir gegen Georgien auf jeden Fall ein Stück besser machen“, sagte der Schweiz-Legionär und warnte zugleich vor dem nächsten Gegner: „Das wird alles andere als einfach.“

Lukas Hutecek sah trotz des klaren Sieges noch einigen Optimierungsbedarf. „Wir haben noch viele Baustellen, an denen wir arbeiten müssen, vor allem im Rückzug“, sagte der Rückraumspieler. Dass der Grundstock der Mannschaft schon lange zusammenspiele, sei ein großer Vorteil. „Wir sind ja nicht neu zusammengewürfelt, wir kennen uns schon ewig. Wir haben uns über die letzten fünf, sechs Jahre viel aufgebaut, was wir im Repertoire haben.“

Nächster Pflichtsieg eingeplant

Dass sich aber auch Neulinge gut ins System einfügen, bewies Florian Budde, der nach seinen drei Toren von einem „überwältigenden“ Debüt und einer „fast perfekten“ Partie sprach. „Das ist ein Boost für das Selbstbewusstsein“, sagte der 21-Jährige. Der Blick von Tormann Constantin Möstl lag nach dem geglückten Auftakt eher auf dem Gesamtbild. „Wir wollen uns steigern, weil wir als Mannschaft wachsen wollen. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln, damit wir, wenn wir zur EM fahren, dann auch bereit sind. Natürlich sind die Türkei und Georgien zwei Pflichtsiege, wir gehen am Sonntag wieder als Favoriten rein, aber wir müssen auch das erst gewinnen.“

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