GER, 1.Bundesliga, RB Leipzig - 1.FC Koeln 13.08.2022, Leipzig, Red Bull Arena, GER, Saison 2022/ 2023, 1.Bundesliga, 2.Spieltag, RasenBallsport Leipzig vs 1. FC Koeln im Bild Schiedsrichter Benjamin Brand steckt die Rote Karte ein, Dominik Szoboszlai Leipzig fassungslos, Florian Kainz Koeln am Boden DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video *** GER, 1 Bundesliga, RB Leipzig 1 FC Koeln 13 08 2022, Leipzig, Red Bull Arena, GER, Saison 2022 2023, 1 Bundesliga, 2 Spieltag, RasenBallsport Leipzig vs 1 FC Koeln im Bild Referee Benjamin Brand pockets the red card, Dominik Szoboszlai Leipzig stunned, Florian Kainz Koeln down DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and or quasi video

Rote Karte für Szoboszlai sorgt für Aufregung

via Sky Sport Austria

Eine Rote Karte für Dominik Szoboszlai in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit der deutschen Fußball-Bundesligapartie RB Leipzig gegen den 1. FC Köln (2:2) hat die Emotionen im Leipziger Stadion erhitzt. Schiedsrichter Benjamin Brand hatte eine Tätlichkeit des Leipziger Mittelfeldspielers gegen ÖFB-Legionär Florian Kainz gesehen und ihn vom Feld geschickt. Kainz selbst war sich zunächst selbst nicht sicher, sagte dann aber: „Rot ist es schon, kann man geben.“

Szoboszlai war in Höhe der Mittellinie im Dribbling unterwegs und wurde von Kainz am Trikot festgehalten. Brand pfiff Freistoß für RB, doch Kainz hielt den Ungarn noch immer fest. Der wollte sich losreißen, nahm dabei den linken Arm nach oben und traf den Kölner am Hals. Dieser fiel theatralisch zu Boden. „Der Ellenbogen ist oben und man sieht im Fernsehen, dass der Hals getroffen wird. Der Arm hat dort oben nichts zu suchen“, sagte FC-Trainer Steffen Baumgart.

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Er relativierte aber auch: „Ich bin fest davon überzeugt, dass es keine Absicht war, es war auch keine Schlagbewegung.“ Dennoch: Wenn der Schiedsrichter so falsch gelegen hätte, hätten ja andere einschreiten können, meinte Baumgart. Die Aktion geschah direkt vor dem Linienrichter, außerdem hätten im Kölner Keller zwei Videoassistenten die Szene beobachtet. „Die hätten es bewerten können, wenn die Entscheidung zu hart ist“, sagte Baumgart.

RB-Trainer Domenico Tedesco zuckte nur mit den Schultern. „Er hat sich das ja nicht noch mal angeschaut. Und deshalb ist es eine klare Entscheidung.“ Sein Chef, Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff, gab den Unparteiischen nach der Partie wild gestikulierend ein paar Worte mit auf den Heimweg. Und zu Szoboszlai sagte Mintzlaff: „Der Platzverweis darf nicht passieren. Das hat für mich etwas mit Überheblichkeit zu tun. Der Ellenbogen hat dort nichts zu suchen. Das ist schon vertretbar.“

(APA)

Bild: Imago