DORTMUND,GERMANY,28.FEB.16 - SOCCER - 1. DFL, 1. Deutsche Bundesliga, Borussia Dortmund vs TSG 1899 Hoffenheim. Image shows Tobias Strobl, Sebastian Rudy (Hoffenheim), Henrikh Mkhitaryan (Dortmund), Kevin Volland (Hoffenheim) and referee Peter Sippel. Keywords: red card. Photo: GEPA pictures/ Witters/ Uwe Speck - ATTENTION - COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY

Rudy hadert mit Platzverweis: „Meiner Meinung nach kein Rot“

via Sky Sport Austria
  • 1899-Keeper Baumann enttäuscht: „Rote Karte hat das Spiel entschieden“
  • TSG-Coach Nagelsmann: „Mache der Mannschaft keinen Vorwurf“
  • BVB-Sportdirektor Watzke: „Habe echt gelitten“
  • Mainzer Malli lobt Teamgeist: „Wollten den Sieg von der ersten Minute an“

Wien, 28. Februar 2016 – Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagspartien des 23. Spieltages der Fußball-Bundesliga mit Borussia Dortmund gegen 1899 Hoffenheim (3:1) und FSV Mainz 05 gegen Bayer Leverkusen (3:1) bei Sky.

(Trainer ): „Wenn man so spät die Tore kriegt, ist das psychologisch gesehen natürlich eklig. Die Mannschaft hat wieder bis zum Schluss gerackert und gerade in der ersten Halbzeit war ich hochzufrieden – unser Plan ist über weite Strecken des Spiels aufgegangen. Dortmund hatte wenige Lösungen im Spielaufbau, deswegen bin ich weit davon weg, der Mannschaft einen Vorwurf zu machen.“

(Kapitän ): „Ich hätte nicht gedacht, dass es Rot ist. Ich wollte den Ball spielen und in dem Moment spitzt Aubameyang den Ball weg und ich komme zu spät von hinten. Der Schiedsrichter greift erst an die Brusttasche. Ich weiß nicht, wieso er dann die Rote Karte gegeben hat. Klar war es ein taktisches Foul, aber ich wollte nicht den Mann erwischen, sondern zum Ball gehen. Meiner Meinung nach war das keine Rote Karte, aber man muss die Entscheidung vom Schiedsrichter akzeptieren.“

Oliver Baumann (Torhüter ) zur Roten Karte für Sebastian Rudy: „Rudy will Aubameyang einfach nur stoppen, ich glaube nicht, dass es ihm großartig weh getan hat. Heute war mehr drin. Die Mannschaft hat den Matchplan überragend umgesetzt. Aber letztendlich hat die Rote Karte das Spiel entschieden – bitter für uns.“

(): „Natürlich war es nach der Roten Karte in Unterzahl schwer. Wir hatten kaum noch Entlastung und sind vielleicht auch nicht mutig genug am Ball geblieben. Wir wollten das Ergebnis verwalten und haben zu viel gemauert.“

(Sportdirektor ): „Wir haben insgesamt viele Torchancen herausgespielt, aber erst zum Ende genutzt. Ilkay Gündogan hat nach seiner Einwechselung nochmal richtig Dampf gemacht, genau wie Adrian Ramos und Moritz Leitner. Hoffenheim ist eine sehr gute Mannschaft, ich weiß gar nicht, warum sie so weit unten stehen.“

(Geschäftsführer ): „Ich bin fix und fertig. Das wir dieses Spiel doch noch gewonnen haben – ich habe echt gelitten. Hoffenheim hat sich gut auf unser Spiel eingestellt, aber letztendlich haben wir sie niedergerungen.“

(Torhüter ): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan, aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir die Partie noch drehen können. Zum Schluss haben wir dann auch noch die richtigen Lösungen gefunden – von daher ein großes Kompliment an die Mannschaft.“

(): „Ich habe es natürlich auch vermisst, Tore zu schießen. Es war ein verdienter Sieg, man hat von der ersten Minute an gesehen, dass wir das hier unbedingt wollten. Wir haben jetzt 36 Punkte und haben immer gesagt, wir wollen erstmal auf 40 Punkte kommen. Dass jetzt alle von Europa reden, kann man vielleicht nicht ändern. Aber die Mannschaft weiß, was sie will und das ist das Wichtigste.“