Rückblick: EL-Spezialist Saint-Gilloise als Bundesliga-Schreck
Belgische Neo-Europacup-Experten als nächster Gegner des LASK: Die Oberösterreicher treffen im dritten Spiel der laufenden Europa-League-Saison (ab 21 Uhr LIVE auf Sky Sport Austria 2!) auf Belgiens Tabellenführer Union Saint-Gilloise. Das Team aus der Hauptstadtregion konnte nicht nur gegen Toulouse punkten, sondern beeindruckte in der Vorsaison beim Erfolgslauf bis ins EL-Viertelfinale mit überraschenden (Achtungs-)Erfolgen gegen deutsche Teams.
Vor allem im Achtelfinale überzeugten die Belgier im Union-Duell mit den „Eisernen“ aus Berlin mit trefferreichen Auftritten: Beim Hinspiel-3:3 legte man auswärts gleich dreimal vor und ließ im Schneegestöber auch Routinier Christopher Trimmel vor dem zwischenzeitlichen 2:1 schlecht aussehen.
Spektakuläres Remis zwischen Union Berlin & Saint-Gilloise
Für klare Verhältnisse im Gesamtscore sorgte Saint-Gilloise im Rückspiel: Im „Ausweichquartier“ Lotto Park, eigentlich Heimstätte von Lokalrivale RSC Anderlecht, ließen die Gastgeber den Bundesligisten keine Chance: Beim 3:0 trafen mit Lazare Amani und Loic Lapoussin auch zwei aktuelle USG-Profis, die auch beide gegen die Linzer beginnen dürften.
Individualfehler und Berliner Platzverweis: Saint-Gilloise zu stark für Union
Das Weiterkommen machte das Team aus Köpenick endgültig zum internationalen Lieblingsgegner der belgischen Union: Bereits in der Gruppenphase siegte Saint-Gilloise auswärts mit 1:0 und sicherte sich mit nur einer Niederlage den Gruppensieg in der EL-Gruppe D, auch vor CL-Teilnehmer Braga und Malmö.
Der Höhenflug wurde erst durch einen anderen deutschen Kontrahenten gestoppt – gegen Bayer Leverkusen erkämpfte man sich im Viertelfinale zunächst auswärts ein 1:1, ehe das Rückspiel mit 1:4 verloren ging. Hinspiel-Torschütze Victor Boniface kürte sich trotz des Ausscheidens zum späteren EL-Torschützenkönig – und heuerte im Sommer just beim damaligen Bezwinger an. Auch aktuell überzeugt der nigerianische Teamstürmer mit neun Toren aus elf Spielen, sein USG-Nachfolgertrio Gustaf Nilsson, Dennis Eckert Ayensa und Mohamed Amoura hält indes bei gemeinsamen 16 Ligatoren in elf Ligaspielen.
Wirtz rettet Leverkusen-Remis gegen Saint-Gilloise
(Red.)
Beitragsbild: Imago.