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Russland trennt sich von Teamchef Capello – 15 Millionen als Abfindung

via Sky Sport News HD

Moskau (APA/Reuters/SID) – Russlands Fußballverband hat am Dienstag die Trennung von Teamchef bekannt gegeben. Die Vertragsauflösung mit dem Italiener erfolgte drei Jahre vor der Heim-Weltmeisterschaft 2018. Ein Nachfolger für den 69-Jährigen wurde nicht genannt. Russische Medien brachten jedoch den Trainer von ZSKA Moskau, Leonid Sluzki, ins Spiel. Capello war seit 2012 russischer Teamchef.

Knapp 15 Millionen Abfindung

Nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur R-Sport soll der Italiener rund 930 Millionen Rubel Abfindung für die Trennung bekommen – das wären stolze 14,8 Millionen Euro. Der 69-Jährige, der seit 2012 im Amt war, galt mit einem jährlichen Einkommen von sieben Millionen Euro schon als bestbezahlter Nationaltrainer der Welt.

Seit der WM im Vorjahr, bei der Russland nach zwei Remis und einer Niederlage bereits in der Gruppenphase gescheitert war, hat Russland nur ein Pflichtspiel gewonnen. Zuletzt gab es eine 0:1-Heimniederlage gegen , das in der als Tabellenführer der Gruppe G bereits acht Zähler vor den drittplatzierten Russen liegt.

Nachfolger – Auch Tschertschessow im Gespräch?

Als Nachfolger Capellos wurde umgehend Leonid Sluzki ins Gespräch gebracht. Der 44-Jährige arbeitet derzeit für Vizemeister ZSKA Moskau. Der Nachfolger von Capello soll bis Ende Juli benannt werden, wie Verbandspräsident Nikita Simonjan nach einem Meeting des Exekutivkomitees am Dienstag vermeldete. “Es ist möglich, dass er das Amt bis zum Ende der Qualifikationsspiele für die EURO 2016 in Kombination mit seinen Club-Agenden übernimmt”, meinte Simonjan.

Der Funktionär nannte neben Sluzki auch Juri Semin (derzeit Anschi Machatschkala), Kurban Berdijew (Rostow), Gadschi Gadschijew (Amkar Perm), Alexander Borodjuk und Stanislaw Tschertschessow als mögliche Kandidaten für den Posten. Tschertschessow, ehemals Torhüter und Trainer des FC Tirol, wurde erst vor wenigen Tagen von Dynamo Moskau entlassen. Als Favorit auf den Posten wird von russischen Medien Sluzki gehandelt.

Bild: Imago