Wacker Innsbruck bejubelt siebenten Ligasieg in Serie

via Sky Sport Austria

(APA) Wacker Innsbruck eilt in der Fußball-Erste-Liga weiter von Sieg zu Sieg. Beim 4:1 (3:1) in Kapfenberg fuhren die Tiroler nach 0:1-Rückstand den siebenten Erfolg in Serie ein. In Auswärtsspielen gab die Elf von Trainer Klaus Schmidt heuer noch keinen Punkt ab und rangiert weiterhin an der Tabellenspitze – drei Punkte vor Verfolger LASK.

 

Kurt Russ und Klaus Schmidt im Interview

 

Es war das Duell des Ersten gegen den Dritten und das Kräftemessen der beiden aktuell besten Torjäger Thomas Pichlmann und Sergi Arimany. Der 25-jährige Katalane Arimany, im Sommer aus der vierten spanischen Liga gekommen, legte mit seinem siebenten Saisontor nach einer Viertelstunde vor (15.). Wackers Pichlmann antwortete mit dem 1:1 (27.). Der elfte Saisontreffer des 34-jährigen Routiniers ist jedoch einer mit Schönheitsfehler: Bei Daniel Rosenbichlers Hereingabe – der ÖFB-U20-Teamspieler hatte zuvor vor den Augen von U21-Teamchef Werner Gregoritsch gleich drei Kapfenberger stehen gelassen – stand Pichlmann knapp im Abseits.

 

Rosenbichler: “Die Mannschaft hat es mir leicht gemacht”

 

Unmittelbar vor der Pause drehten die Tiroler die Partie mit einem Doppelschlag: Christoph Freitag verlängerte einen Eckball per Kopf und Verteidiger Sebastian Siller bugsierte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor (45.). Tief in der Nachspielzeit zog Andreas Hölzl völlig allein auf Kapfenberg-Goalie Christoph Nicht zu und überhob den wohl zu spät aus seinem Tor kommenden Schlussmann zum 3:1 (45.+2).

 

Meusburger: “Wenn du die Tore vorne nicht machst, dann bekommst du sie hinten”

 

Nach dem Seitenwechsel wog die Partie hin und her. Stefan Meusburger scheiterte mit einer Doppelchance an Innsbruck-Goalie Pascal Grünwald (62.). Die Steirer erhöhten zunehmend den Druck, drängten den Tabellenführer immer mehr in die eigene Hälfte. Arimany (76., 78.) und Meusburger (81.) scheiterten knapp am Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite traf Florian Jamnig mit einer der wenigen Tiroler Chancen in Hälfte zwei gegen den Spielverlauf zum 4:1-Endstand (84.).

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