SALZBURG,AUSTRIA,10.DEC.19 - SOCCER - UEFA Champions League, group stage, Red Bull Salzburg vs Liverpool FC. Image shows overview of Red Bull Arena. Photo: GEPA pictures/ Patrick Steiner

Salzburg drohen im CL-Play-off bekannte Gegner

von Martin Wallentich

Nachdem der FC Salzburg im Vorjahr dank eines Fixplatzes direkt in der Gruppenphase der Champions League starten durfte, muss sich Österreichs Meister in diesem Jahr über das Play-off qualifizieren.

In zwei entscheidenden Spielen werden die Salzburger um die erneute Teilnahme kämpfen müssen. Am kommenden Dienstag, dem 1. September, bekommen die im Meisterweg gesetzten Salzburger eine Paarung der dritten Qualifikationsrunde zugelost – deren Sieger wird am 22./23. sowie am 29./30. September gegen Salzburg um den finalen Einzug in die Königsklasse antreten.

Nachdem die zweite Runde der CL-Quali in dieser Woche in Form eines einzelnen K.O.-Spiels stattgefunden hat, nimmt die Liste der möglichen Gegner bereits Form an: Insgesamt neun Teams kommen noch als Gegner in Frage.

Die Wege der österreichischen Europacup-Starter

Kein möglicher Gegner mehr ist Slavia Prag – Tschechiens Meister ist durch das Aus von Celtic Glasgow genau wie Salzburg gesetzt. In der CL-Quali ausgeschieden sind zudem Ludogorets Rasgrad, Astana und Legia Warschau. Sollten in Q3 alle gesetzten Teams weiterkommen, wären folgende Gegner möglich:

  • Young Boys Bern
  • Roter Stern Belgrad
  • FK Qarabag
  • Maccabi Tel-Aviv

Die Schweizer holten zuletzt den dritten Meistertitel in Serie und waren bereits 2018/19 in der CL-Gruppenphase vertreten. Darüber hinaus gilt der ehemalige Verein von Ex-Salzburg-Trainer Adi Hütter auch aufgrund des Kunstrasens im Wankdorf-Stadion als heimstark: Von 18 Liga-Heimspielen wurden in der letzten Saison 16 gewonnen. Bei einem Out von Dinamo Zagreb in Q3 (wäre ebenso wie Salzburg gesetzt und ist daher kein möglicher Gegner) könnte Bern aber noch zu den gesetzten Teams des Play-offs rutschen.

Mit Roter Stern Belgrad machte Salzburger bereits im CL-Play-off 2018 Bekanntschaft: Nach einem 0:0 in Belgrad reichte eine 2:0 Führung im Rückspiel nicht aus – Roter Stern zog mit einem 2:2 in die Gruppenphase ein. In diesem Jahr kann Roter Stern den Gruppenphasen-Hattrick erreichen.

Nach 2:0-Führung: Salzburg scheitert an Roter Stern Belgrad

Auch auf den FK Qarabag, Meister aus Aserbaidschan, traf Salzburg bereits: 2014 konnte Salzburg nach einem 1:2 im Hinspiel durch einen darauffolgenden 2:0-Sieg ins Play-off einziehen. Maccabi Tel-Aviv traf erst einmal auf ein Team aus Österreich: Gegen Altach zog man 2017 mit einem 1:0-Erfolg sowie einem 2:2 knapp in die Europa-League-Gruppenphase ein.

Auch Wiedersehen mit Omonia möglich

Sollte allerdings in der dritten Qualifikationsrunde ein ungesetztes Team weiterkommen, wäre auch dieses als Gegner möglich. Folgende Mannschaften haben noch eine weitere Hürde vor den Salzburgern zu überstehen:

  • Molde
  • Midtjylland
  • Ferencvaros Budapest
  • Omonia Nikosia
  • Dinamo Brest

Auf den zyprischen “Abbruch-Meister” traf Österreichs Champion bereits: Omonia Nikosia war Salzburgs Gegner im EL-Play-off 2011. Nach einer 1:2-Niederlage gelang durch einen 1:0-Heimsieg dank der Auswärtstorregel der Einzug in die Gruppenphase.

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Beitragsbild: GEPA.