Salzburg feiert Testspielsieg gegen russischen UEL-Starter
Der FC Red Bull Salzburg gewinnt auch das zweite Testspiel der Vorbereitung und schlägt den FK Ufamit 3:0 (2:0). Die Roten Bullen dominierten den russischen Europa League-Starter, waren offensiv brandgefährlich und defensiv souverän (keine echte Torchance für den Tabellensechsten der letztjährigen Premjer-Liga).
Der FC Red Bull Salzburg war gegen den russischen Europa League-Starter von Beginn an spielbestimmend und ging mit der ersten Möglichkeit in Führung. Zlatko Junuzovic verwertete aus ca. 18 Metern trocken zum 1:0 – sein erstes Tor für die Roten Bullen. Auch in weiterer Folge ließ das Team von Marco Rose – im gewohnten 4-4-2-System (mit Raute) – die Russen kaum über die Mittellinie kommen und sorgte mit guten Offensiv-Ballgewinnen immer wieder für Gefahr. Sehr oft war Junuzovic dabei mit klugen Pässen der Ausgangspunkt. Der wenige Minuten zuvor eingewechselte Smail Prevljak konnte in der 36. Minute einen Fehler von Ufa-Goalie Belenov nicht ausnutzen, hatte mit einem Lattenschuss Pech. Zwei Minuten später war es dann Verteidiger Jerome Onguene, der nach Prevljak-Freistoß den Abpraller zum 2:0 verwerten konnte. Und kurz vor der Pause hatte Hannes Wolf gleich drei Topchancen, scheiterte aber jeweils knapp.
Zur Pause wurde kräftig durchgewechselt und auf ein 4-3-3-System umgestellt. Und auch in dieser Formation dauerte es nicht lange, bis Prevljak nach schönem Schmid-Pass auf 3:0 erhöhen konnte. Danach ging es weiterhin nur in Richtung Ufa-Tor und es folgten etliche gute (durch Munas Dabbur) bzw. sehr gute Möglichkeiten (durch Masaya Okugawa, Reinhold Yabo, Dominik Szoboszlai und Amadou Haidara) für die Salzburger. Mit Glück und etlichen Paraden ihres Schlussmannes überstanden die Russen jedoch die zweite Hälfte ohne weiteres Gegentor und es blieb somit beim verdienten 3:0-Sieg der Rose-Elf.
Beitragsbild: GEPA