Salzburg gewinnt Schlager gegen KAC
Red Bull Salzburg hat den ersten Schlager gegen den KAC der neuen Saison in der ICE-Liga für sich entschieden.
Der aktuelle Meister setzte sich gegen den „Vize“ am Sonntag vor heimischer Kulisse 4:1 (2:0,0:0,2:1) durch. Salzburg holte im zweiten Spiel damit den zweiten Sieg. Der HC Innsbruck siegte bei den Pioneers Vorarlberg 3:2, die Black Wings Linz mussten sich bei Fehervar mit 0:1 geschlagen geben.
Im nach dem Finalduell der vergangenen Saison, das mit einem „sweep“ der Salzburger (4:0) endete, emotional aufgeladenen Duell erwischte der Champion den besseren Start. Lukas Hörl (5.) setzte entscheidend nach, dann münzte Connor Corcoran ein Powerplay zum 2:0 (10.) um. Die Klagenfurter waren spätestens Mitte des zweiten Drittels besser im Spiel und setzten ihrerseits Akzente. Ein Treffer von Mario Kempe wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Raffl glänzt erneut als Vorbereiter
Intensiv ging es in den Schlussabschnitt, in dem der KAC verkürzte. Jan Mursaks Schuss fand den Weg zu Nick Petersen und von dessen Hüfte ins Tor (43.). Die Partie blieb bis in den Schlussminuten offen, in denen Salzburg die Entscheidung gelang. Michael Raffl verbuchte mit einem überlegten Zuspiel auf Torschütze Devante Stephens (58.) seinen zweiten Assist an diesem Abend. Corcoran traf noch ins leere Tor (59.). Salzburgs neuer Head-Coach Manny Viveiros – seines Zeichens längstdienender Cheftrainer der KAC-Historie (352 Ligaspiele) – kann sich nach dem Auftakterfolg über Bozen über einen gelungenen Saisonbeginn freuen.
„Wir haben einen Weg gefunden, zwei schnelle Tore zu erzielen und mit der Führung im Rücken spielt es sich natürlich leichter“, sagte Michael Raffl im ORF. Für Salzburgs Erfolgslauf gegen den KAC hatte der Ex-NHL-Star eine Erklärung: „Wir haben viele Villacher im Kader. Die wissen, was es heißt, gegen Klagenfurt zu spielen.“
Die Black Wings hielten die Partie bei Fehervar lange offen, schossen öfters aufs gegnerische Gehäuse (29:20). Das Goldtor erzielten durch Kristof Nemeth (52.) aber die Ungarn. Innsbruck lag im West-Duell mit den Pioneers nach nicht einmal zehn Minuten 3:0 voran. Den Feldkirchern gelang das Comeback nicht mehr. Oskar Maier verkürzte zwar zehn Minuten vor Schluss auf 2:3, dabei blieb es aber.
(APA)
Bild: GEPA
