SANKT POELTEN,AUSTRIA,28.NOV.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, SKN Sankt Poelten vs Red Bull Salzburg. Image shows head coach Jesse Marsch (RBS). Photo: GEPA pictures/ Walter Luger

Salzburg will gegen Admira “Tabellensituation ausblenden”

via Sky Sport Austria

Vor dem “Finale” in der Champions League gegen Atletico Madrid am kommenden Mittwoch muss Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg am Samstag (ab 16 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 3 – mit dem SkyX-Traumpass das Spiel live streamen) bei der Admira antreten. 18 Punkte trennen den Spitzenreiter vom taumelnden Schlusslicht, das vor der Aufgabe steht, die sechste Niederlage in Folge abzuwenden. “Die Rollen bei diesem Spiel sind klar verteilt, wir kommen als Favorit”, stellte Salzburgs wieder fitter Stürmer Patson Daka klar.

Das unterstrich nicht nur der 8:2-Kantersieg über St. Pölten in der Vorwoche, vor allem die Vorstellung beim 3:1 über Lok Moskau in der Champions League wussten die “Bullen” zu gefallen. Damit lebt auch die Chance auf den Achtelfinal-Aufstieg der Königsklasse. Die größte Aufgabe in Maria Enzersdorf wird für die Truppe von Trainer Jesse Marsch wohl darin bestehen, sowohl die haushohe Favoritenrolle als auch das europäische Highlight am Mittwoch aus den Hinterköpfen zu bekommen.

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“Jetzt müssen wir für das Spiel bei der Admira gut regenerieren, die Beine frisch und den Kopf frei bekommen. Gerade, weil die Tabellensituation recht klar ist, wird es ein schwieriges Match für uns”, betonte denn auch Marsch. “Wir müssen die Tabellensituation komplett ausblenden und uns voll auf das Spiel und unsere Aufgaben dabei konzentrieren. Das ist uns zuletzt in St. Pölten schon sehr gut gelungen, an diese Leistung wollen wir wieder anknüpfen”, sagte der US-Amerikaner, der dank der Rückkehr von Daka und Masaya Okugawa, die bereits gegen Moskau als “Joker” bzw. Ersatzspieler mitwirkten, gerade in der Offensive wieder viele Optionen besitzt.


Die Admira muss angesichts ihrer misslichen Lage auf ein kleines Wunder hoffen. Beim jüngsten 2:3 gegen Hartberg schien man bereits am Weg zur Trendwende, die 2:0-Führung nach 19 Minuten hatte sich am Ende der Partie aber in ein 2:3 verwandelt. “Ich stelle mir die Frage, ob jeder täglich alles dafür gibt, damit wir erfolgreich sind”, tobte Sportdirektor Franz Wohlfahrt. Goalie Andreas Leitner gelobte Besserung. “Wir sind vom Trainerteam an jedem Spieltag top vorbereitet. Doch wir Spieler müssen uns selbst an die Nase fassen, wenn wir den Matchplan dann aus unerklärlichen Gründen verlassen”, erklärte er.

Aus Sicht von Coach Damir Buric “bietet sich die Möglichkeit, zu sehen, auf welchem Niveau wir uns befinden”, erklärte der Kroate. “Wir müssen einen guten Tag erwischen und weniger Fehler machen.” Wohlfahrt erwartete sich “eine sichtbare Reaktion in puncto Leidenschaft. Jeder muss seine persönlichen Befindlichkeiten hintenanstellen. Es geht nur gemeinsam.”

(APA)

Artikelbild: GEPA