Salzburg zittert sich ins Cup-Finale

Salzburg darf weiter vom Gewinn des Triple träumen. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinale des ÖFB-Cups am Mittwochabend in Mattersburg nach einer aufreibenden Partie erst im Elfmeterschießen mit 3:0 durch. Das Finale wird demnach am 9. Mai stattfinden. 

Der Europa-League-Halbfinalist und Bundesliga-Tabellenführer musste im Pappelstadion gehörig zittern. Mattersburg vergab durch Salzburg-Leihgabe Smail Prevljak schon am Ende der regulären Spielzeit einen Elfmeter (83.). Darüber hinaus hätte Mattersburg bei einem Kopfball von Jano in der 71. Minute vorlegen können. Auf TV-Bildern sah es danach aus, als ob Salzburg-Torhüter Cican Stankovic, der anstelle von Einser-Goalie und Kapitän Alexander Walke im Cup eingesetzt wird, den Ball hinter der Torlinie abgewehrt hatte.

Ausgeglichene Schlussphase

Die Verlängerung bot ein Spiel, in dem beide Teams eine Vorentscheidung herbeiführen hätten können. Salzburg versuchte, das Heft in die Hand zu nehmen. Stankovic stand bei einem Malic-Kopfball (98.) nach einem Eckball aber erneut im Zentrum, Manuel Seidls Versuch strich über Salzburgs Gehäuse (115.). Letztendlich konnte aber keine der beiden Mannschaften eine Entscheidung herbeiführen und so ging das Spiel ins Elfmeterschießen.

Salzburg im Elfern souverän

In der Entscheidung verwerteten Valon Berisha, Andre Ramalho und Stefan Lainer souverän für die Mannschaft von Marco Rose. Bei Mattersburg scheiterten Alois Höller und Manuel Seidl an Stankovic, Nedeljko Malic schoss als zweiter SVM-Schütze weiter über das Tor. Die Burgenländer verpassten damit den dritten Einzug in ein Cup-Finale in der Vereinsgeschichte. Red Bull Salzburg blieb auch im 29. Cup-Auftritt in Folge erfolgreich und zieht zum fünften Mal in Folge ins Finale des ÖFB-Cup ein.

Wermutstropfen für Salzburg

Bei Salzburg zog sich Amadou Haidara bei einem Foul an Michael Novak eine Knieblessur zu und musste vom Feld. Für Haidara kam schließlich Enock Mwepu, der vergangenes Wochenende bei der Admira ein starkes Startelf-Debüt gegeben hatte.

Beitragsbild: GEPA

(APA/Red.)