DORTMUND, GERMANY - MARCH 08: Duje Caleta-Car of Salzburg controls the ball during UEFA Europa League Round of 16 match between Borussia Dortmund and FC Red Bull Salzburg at the Signal Iduna Park on March 8, 2018 in Dortmund, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)

Salzburgs Duje Caleta-Car wohl vor Wechsel zu Olympique Marseille

via Sky Sport Austria

Duje Caleta-Car dürfte seine Fußball-Karriere beim französischen Topclub Olympique Marseille fortsetzen. Der Innenverteidiger von Meister Red Bull Salzburg wird laut französischen Medienberichten am Mittwoch zum Medizincheck bei OM erwartet. Der 21-jährige kroatische Teamspieler hat bei den Salzburgern noch einen Vertrag bis Ende Juni 2021, die Franzosen müssen daher viel Geld auf den Tisch legen.

Laut dem französischen Hörfunksender RMC soll die Ablösesumme 20 Millionen Euro betragen, die sich aus einer Fixsumme von 17 Millionen sowie Bonuszahlungen von drei Millionen zusammensetzt. Caleta-Car, der bei der WM beim 2:1-Sieg gegen Island in der Gruppenphase zu seinem einzigen Einsatz kam, soll einen Fünfjahresvertrag unterschreiben. Am Montagnachmittag standen Vertragsverhandlungen beim 1,92-Meter-Mann jedenfalls nicht im Mittelpunkt, wurden die Vizeweltmeister doch in Kroatien feierlich empfangen.

Mit der Atmosphäre im Stade Velodrome hat der Verteidiger bereits Bekanntschaft gemacht. Die “Bullen” trafen vergangene Europa-League-Saison gleich zweimal auf Marseille. In der Gruppenphase gab es in Frankreich ein 0:0, im Halbfinale setzten sich die Franzosen im Hinspiel vor eigenem Publikum mit 2:0 durch. Die Stimmung war vor allem in der zweiten Partie beeindruckend.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund hatte schon am Freitag gegenüber der APA erklärt, dass es sehr schwierig werde, die kroatische Zukunftshoffnung zu halten, und es einige konkrete Anfragen gebe. Darunter soll laut spanischen Medienberichten auch der FC Sevilla gewesen sein. Caleta-Car hat für Salzburg bereits 130 Pflichtspiele absolviert, 53 davon alleine in der vergangenen Saison. Es deutet alles darauf hin, dass keine mehr dazu kommen werden.

(APA)
Beitragsbild: GEPA