Sandhausen schafft Sprung auf Relegationsplatz – St. Pauli gewinnt in Braunschweig
Der SV Sandhausen hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf den Relegationsplatz geschafft. Die Mannschaft aus dem Rhein-Neckar-Kreis kam gegen Aufsteiger Jahn Regensburg zu einem 2:0 (0:0) und betrieb Wiedergutmachung für die jüngste Pleite bei Erzgebirge Aue. Regensburg rutschte durch die Schlappe wieder ganz dicht an die Abstiegsränge.
In einer kampfbetonten Begegnung mit nur wenigen Höhepunkten gelangen Lucas Höler (67., 84.) die entscheidenden Tore. Zunächst traf Höler mit einem sehenswerten Volleyschuss, dann vollendete er einen Konter. Regensburgs Asger Sörensen sah in der 86. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.
Regensburg war vor 5502 Zuschauern lange auf Augenhöhe, ließ Höler nach einem Freistoß aber sträflich allein. Der zweite Gegentreffer fiel, als die Oberpfälzer alles riskierten. Jahn-Kapitän Marco Grüttner (45.+1) besaß am Ende der ersten Halbzeit die beste Torgelegenheit für die Gäste.
Sandhausen war die optisch bessere Elf, die Mannschaft von Trainer Kenan Kocak ließ aber zunächst die nötige Zielstrebigkeit vermissen. Regensburg gestaltete das Duell in der Folge offener und wirkte zunehmend gefährlicher. In unmittelbarer Tornähe fehlte dem Team von Trainer Achim Beierlorzer aber die Präzision.
Der FC St. Pauli hat im Nordduell der 2. Fußball-Bundesliga drei Punkte aus Braunschweig entführt. Die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen setzte sich nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 2:0 (0:0) durch und hält damit den Anschluss an die Spitzengruppe.
Christopher Buchtmann (76.) und Cenk Sahin (80.) trafen für die Kiezkicker, die im ersten Abschnitt große Probleme mit der Eintracht hatten. Die größte Chance der Gastgeber ließ Onel Hernandez liegen. In der 12. Spielminute scheiterte der Angreifer erst per Foulelfmeter und dann im Nachschuss am spektakulär parierenden Robin Himmelmann.
Braunschweig startete wild entschlossen in die Partie und setzte die Hamburger enorm unter Druck. Bereits in der Anfangsphase musste Himmelmann gegen Suleiman Abdullahi in höchster Not eingreifen (2.). Die Eintracht musste in der ersten Hälfte Kapitän Ken Reichel (Gehirnerschütterung) und Offensivmann Jan Hochscheidt verletzungsbedingt auswechseln – und blieb dennoch das klar bessere Team. 17 Torschüsse gaben die Löwen vor dem Seitenwechsel ab.
Auch nach dem Seitenwechsel hatte Abdullahi die erste Großchance (49.) für Braunschweig. Doch die Einwechslung von Johannes Flum brachte St. Pauli mehr Ballsicherheit im Mittelfeld. Nun war die Partie deutlich offener, und St. Pauli schlug eiskalt zu.
SID pl ab
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