Kein Edin Dzeko, kein Problem: Schalke 04 hat auch ohne seinen an der Schulter verletzten Starstürmer die Tabellenführun

Schalke behauptet Tabellenführung – Paderborn springt auf Aufstiegsplatz

Kein Edin Dzeko, kein Problem: Schalke 04 hat auch ohne seinen an der Schulter verletzten Starstürmer die Tabellenführung in der 2. deutschen Bundesliga behauptet.

Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic setzte sich am Ostersonntag 1:0 (0:0) gegen den Karlsruher SC durch und feierte nach zuvor zwei Remis in Folge wieder einen Sieg. Kapitän Kenan Karaman (72.) erzielte den Treffer des Tages für die Gastgeber, mit 55 Punkten hat S04 den Aufstieg weiter fest im Blick.

Vor dem Spiel hatten die Königsblauen den Ausfall von Dzekos Landsmann Nikola Katic bekannt gegeben. Dem Abwehrchef droht nach seiner Knieverletzung aus den WM-Playoffs gegen Italien das Saisonaus. „Das ist natürlich schade, dass wir nicht dabei sind“, sagte Dzeko, der sich ebenfalls im Nationaltrikot verletzt hatte, bei Sky. Eine eigene Rückkehr vor dem Ende der Spielzeit schloss er nicht aus: „Wir warten zwei Wochen, dann sehen wir.“

Paderborn erobert Aufstiegsplatz

Der SC Paderborn steht sechs Spieltage vor dem Saisonende auf einem Aufstiegsplatz. Die Ostwestfalen gewannen beim Abstiegskandidaten SpVgg Greuther Fürth am Sonntag 2:0 (0:0) und sind nun achtmal in Serie ungeschlagen. Für Fürth bleibt es im Keller ganz eng.

Die Zuschauer am Ronhof bekamen zunächst wenige Torszenen und viele Fehlpässe geboten. Nach 20 Minuten wurde Paderborn, das zuletzt 1983 noch vor der Fusion als TuS Schloß Neuhaus in Fürth gewonnen hatte, langsam besser – zunächst allerdings, ohne wirklich gefährlich zu sein.

Nach der Pause wurde es dann plötzlich turbulent. Jannik Dehm (46.) traf für Fürth aus der Distanz die Querlatte, fünf Minuten später erzielte Stefano Marino das Führungstor für Paderborn. Danach schoss der eingewechselte Lukas Riech für Fürth noch an den Pfosten (66.), Filip Bilbija (87.) entschied das Spiel.

Braunschweig verpasst Sieg gegen Nürnberg

Eintracht Braunschweig hat im engen Abstiegskampf den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Die Löwen kamen im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und stehen auch mit dem neuen Trainer Lars Kornetka weiter unter Druck. Nach dem dritten Spiel unter dem 48-Jährigen beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge nur ein Punkt.

Der Club und Trainer Miroslav Klose haben sich nach nun sieben Punkten in Serie wohl vom Abstiegskampf verabschiedet. Rabby Nzingoula brachte den FCN in der 17. Minute in Führung. Die Franken zeigten sich bei der einzigen Großchance vor der Pause sehr effizient. Braunschweig hingegen hatte bei allem Bemühen zunächst Probleme in der Offensive.

Elversberg holt Punkt in Hannover

Ein Punkt als Geschenk zum 40. Geburtstag von Trainer Vincent Wagner: Die SV Elversberg kam im Topspiel bei Hannover 96 nach Rückstand immerhin noch zu einem 1:1 (0:1) und darf weiter vom ersten Aufstieg in die Bundesliga träumen.

Lukas Petkov traf per Foulelfmeter (56.) für die Saarländer, die ihre Erfolgsserie ausbauten: Die SVE hat keines ihrer bisherigen sieben Pflichtspiele gegen Hannover verloren. Das Elversberger Eigentor durch Maximilian Rohr (20.) reichte 96 nicht zum Sieg, die Niedersachsen bleiben zwei Punkte hinter Elversberg.

Nullnummer im Kellerduell

Holstein Kiel hat im Kampf um den Klassenerhalt wichtige Punkte liegen gelassen. Im Duell des Vorletzten mit dem Letzten kam das Team von Tim Walter gegen Preußen Münster nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste den Sprung aus der Abstiegszone. Dem Bundesliga-Absteiger droht weiter der Sturz in die Drittklassigkeit.

Derweil verzeichnete Münster beim Debüt von Trainer Alois Schwartz nach drei Niederlagen in Folge immerhin einen Punktgewinn. Seit 14 Spielen ist der SC Preußen sieglos.

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(SID)

Bild: Imago