Schicker bestätigt: Höjlund vor Sturm-Abgang

Die Gruppengegner des SK Sturm Graz in der UEFA Europa League stehen fest. Der Abgang des Grazer Topstürmers Rasmus Höjlund scheint jedoch so gut wie fix. In der kommenden Gruppenphase trifft die Mannschaft von Christian Ilzer auf den S.S. Lazio, Feyenoord und FC Midtjylland.

Grazer Geschäftsführer Andreas Schicker ist davon überzeugt nicht die gleiche Fehler wie letztes Jahr zu machen. Er sieht die Chance der Mannschaft sehr realistisch: „Alle drei Mannschaften sind über uns zu stellen.“ Ziel sei es dennoch einen Sieg zu erzielen und den österreichischen Fußball gut zu vertreten.

Später meinte Schicker im Interview: „Alles andere werden wir, wenn alles normal über die Bühne geht, im Laufe des Tages verkünden. Grundsätzlich gibt es eine Einigung mit Atalanta.“ Bei der Ablösesumme dürfte der Club aus der Serie A noch einmal nach oben gegangen sein. So soll Sturm knapp 17 Millionen Euro sofort erhalten. Mit etwaigen Bonuszahlungen könnte das Gesamtvolumen des Geschäfts auf über 20 Mio. Euro ansteigen. Sturm hatte der 19-jährige Höjlund im Winter laut unbestätigten Quellen knapp 1,8 Mio. Euro gekostet.

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Sky-Experte Alfred Tatar: „Das ist unglaublich“

„Rasmus hat extrem abgeliefert in den acht Monaten und eine richtig gute Entwicklung genommen. Das zeigt, dass unser Trainer richtig gut mit jungen Spielern arbeiten kann. Das ist unser Weg, den wollen wir weiter konsequent gehen“, sagte Schicker und kündigte an, den Abgang auffangen zu wollen. „Wir haben die Augen offen, wir wollen auch auf der 9er-Position was machen. Wir wissen aber auch, dass am Mittwoch das Transferfenster zugeht. Der Plan ist schon, dass wir diese Position nachbesetzen.“

Sportlich sei es „natürlich ein herber Verlust“, merkte Schicker an. Es gebe jedoch auch die Seite des Spielers. „Man hat gemerkt, wie sich der Verein um Rasmus bemüht hat.“ Sturm sei gut vorbereitet und beginne nicht erst heute zu scouten. „Das ist schon im Hintergrund passiert.“

(Red./APA)