Schiri Ciochirca kritisiert VAR Eisner: „Hätte keinen Eingriff geben müssen“

Beim 2:1-Sieg des FC Red Bull Salzburg beim FK Austria Wien gab es gleich mehrere strittige Situationen. Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca bezog nach dem Spiel zu den Szenen im Sky-Interview Stellung.

Erst sorgte ein vermeintliches Elfmeterfoul von Manfred Fischer gegen Nicolas Capaldo an der Strafraumgrenze für Aufregung, VAR Rene Eisner nahm nach Ansicht der Videobilder den Elfmeterpfiff von Ciochirca zurück. „Ich bleibe bei meiner Entscheidung. Für mich war das Vergehen auf der Linie. Somit fehlen mir die klaren und offensichtlichen Bilder, dass das Foul unter Umständen draußen war. Ich bin der Meinung, da hätte es keinen Eingriff geben müssen.“

Da es sich dabei um eine faktische Entscheidung (innerhalb oder außerhalb) handelt, sieht das Protokoll auch nicht vor, dass sich Ciochirca via On-Field-Review selbst noch einmal ein Bild von der Situation macht. Dies hätte laut dem Unparteiischen auch eine negative Leistungsbeurteilung zur Folge gehabt.

Für den falschen Eckball-Pfiff vor dem Führungstreffer der Salzburger nahm der FIFA-Schiedsrichter die Verantwortung auf sich: „Das war eine klare Fehlwahrnehmung von meiner Seite. Ich entschuldige mich bei allen Beteiligten dafür, auch wenn es keinem hilft.“

Beim Handspiel von Salzburg-Verteidiger Kamil Piatkowski sieht sich Ciochirca hingegen von den Fernsehbildern bestätigt. „Er hebt die Hand weg vom Boden und dann ist eine aktive Bewegung Richtung Ball“, erklärt Ciochirca.

https://www.skysportaustria.at/salzburg-mueht-sich-zu-auswaertssieg-bei-der-austria/

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