GER, 2. FBL, Hannover 96 vs SV Werder Bremen / 19.12.2021, HDI-Arena, Hannover, GER, 2. FBL, Hannover 96 vs SV Werder Bremen im Bild / picture shows Torjubel/Jubel. Torschütze/Torschuetze Romano Schmid Werder Bremen 20 jubelt ueber das Tor zum 0:1 *** GER, 2 FBL, Hannover 96 vs SV Werder Bremen 19 12 2021, HDI Arena, Hannover, GER, 2 FBL, Hannover 96 vs SV Werder Bremen in picture shows goal celebration goal scorer Romano Schmid Werder Bremen 20 cheers about the goal to 0 1 nordphotoxGmbHx/xKokenge nph00001

Schmid und Friedl schießen Werder Bremen zum Sieg – auch Karic trifft bei Darmstadt

via Sky Sport Austria

Hochspannung in Liga zwei: In der vierwöchigen Weihnachtspause dürfen gleich zehn Teams vom Bundesliga-Aufstieg träumen. Mittendrin im Getümmel sind die Großen Drei aus Hamburg, Schalke und Bremen, die nach holprigen Saisonstarts plötzlich wieder dick im Geschäft sind.

Werder Bremen pirschte sich durch ein 4:1 (1:1) bei Hannover 96 am Sonntag bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran. Romano Schmid (22.), Marvin Duksch (51.), Anthony Jung (72.) und Marco Friedl (84.) sorgten mit ihren Treffern für den dritten Sieg im dritten Spiel unter Trainer Ole Werner und lassen die Norddeutschen pünktlich zu Weihnachten wieder von der Bundesliga-Rückkehr träumen.

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Noch einen Tick besser im Rennen liegen der HSV und Schalke 04. Nach dem 1:1 im Hamburger Volkspark haderten aber vor allem die Königsblauen mit der verpassten Chance, den Rückstand auf den strauchelnden Spitzenreiter FC St. Pauli (0:3 bei Holstein Kiel) noch weiter zu verkürzen.

„Der eine Punkt ist zu wenig für uns. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, sagte Trainer Dimitrios Grammozis und verwies auf eine „brutal dominante“ zweite Halbzeit. Mehr als der späte Ausgleich durch Ko Itakura (87.) war allerdings trotz der 29:8 Torschüsse für S04 nicht drin.

HSV-Coach Tim Walter, dessen Team durch Robert Glatzel (2.) früh in Führung gegangen war und auf dem Relegationsplatz überwintert, sprach unterdessen von einem „gerechten Unentschieden. Wir waren in der ersten Hälfte besser, Schalke in der zweiten.“ Wie Schalke liegen auch die Hamburger bei 30 Zählern – gute Voraussetzungen, um im Neuen Jahr anzugreifen.

Doch die Konkurrenz im Kampf um die begehrten Tickets für den Fahrstuhl nach oben ist für die drei langjährigen Bundesliga-Schwergewichte groß. Da wäre etwa Darmstadt 98, das sich hinter St. Pauli (36 Punkte) mit nur noch einem Zähler Rückstand auf Platz zwei eingenistet hat.

Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht gewann acht seiner letzten zehn Spiele, am Sonntag feierten die Lilien ein 2:0 (0:0) bei Jahn Regensburg und vergrößerten den Vorsprung auf Rang drei auf stattliche fünf Punkte. Emir Karic traf in der 70. Minute zum 1:0, Tobias Kempe machte in der Nachspielzeit alles klar. Regensburg verpasste durch die dritte Pleite hintereinander den Sprung auf den Relegationsplatz, liegt mit 28 Punkten aber weiter in Schlagdistanz.

In Lauerstellung befindet sich auch der Karlsruher SC. Statt den Rückstand auf den HSV aber auf drei Zähler zu verkürzen, bleibt es durch das enttäuschende 2:2 (2:1) gegen Hansa Rostock bei fünf Punkten. Die Treffer von Daniel Gordon (13.) und Philipp Hofmann (26.) reichten dem KSC nicht zum Sieg, er überwintert auf Platz zehn.

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(SID)/Bild: Imago