Schmidt: „Habe zu vielen Leuten zu viel anvertraut“
Klaus Schmidt ist zurück in der Bundesliga. Etwas mehr als drei Monate nach dem Aus beim SCR Altach hat der 50-Jährige das Thema Altach abgehakt und nach der Trennung von Gerald Baumgartner den SV Mattersburg übernommen. Aus den Fehlern der Vergangenheit will Schmidt gelernt haben.
„Es hat mir sehr weh getan, aber so ist das Leben. Ich möchte der Situation gar nicht mehr nachtrauern. Dieses Thema ist für mich erledigt“, so der gebürtige Grazer, der auch auch eigene Fehler in Vorarlberg zugibt: „Ich habe zu vielen Leuten vielleicht zu viel anvertraut, ich war zu offen vielleicht und war in der ein oder anderen Entscheidung nicht böse genug. Irgendwann muss man, wenn man in dem Geschäft überleben will, aus seinen Fehlern lernen und jede Station gibt einem die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.“
In Mattersburg trifft nur einer die Entscheidungen im Klub – Präsident Martin Pucher. Etwas, mit dem Schmidt anscheinend umgehen kann: „Wenn man das hier macht, muss man natürlich auch wissen, wie der Martin Pucher seinen Lebenstraum da lebt. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass ich auch mit einem riesen Herz bei einer Sache dabei sein kann. Und ich hoffe, dass wir gemeinsam da schöne Zeiten haben.“