Schmitz: “Lebensqualität, die man sich in Deutschland nicht vorstellen kann”

via Sky Sport Austria

Lukas Schmitz kickt seit Sommer beim Wolfsberger AC. Ein ungewöhnlicher Schritt für jemanden, der über 100 Bundesliga-Spiele in Deutschland bestritten hat. Ein alter Bekannter hat letztlich aber dafür gesorgt.

“Nach elf Jahren in Deutschen Stadien war es ein Ziel einen neuen Reiz zu bekommen und da habe ich immer ein bisschen auf Österreich spekuliert”, so der 30-Jährige Deutsche. Für Schalke 04 und Werder Bremen absolvierte Schmitz insgesamt 104 Spiele in der Deutschen Bundesliga, sowie acht in der UEFA Champions League für die Königsblauen. Dazu kommen noch 94 Zweitliga-Partien für Fortuna Düsseldorf.

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Aus dieser Zeit kennt er “Alpenmaradona” Michael Liendl, dem er auch ein wenig das Engagement in Kärnten zu verdanken hat: “Natürlich waren wir immer in Kontakt. Da habe ich gesagt, wir suchen auf der Position etwas, und habe gewusst, dass er gerne in Österreich lebt, gerne hier bleiben würde”, so Liendl.

Ausschlaggebend für den Wechsel war schlussendlich aber mangelndes Vertrauen von Fortuna Düsseldorf, wie Schmitz meint: “Düsseldorf hat mir ein Angebot gemacht, das war jetzt nicht so nach dem Motto ‘wir wollen dich unbedingt.’ Die haben gesagt, wenn du unbedingt willst und ein paar Abstiche machst, dann nehmen wir dich dazu. Da hat mir das letzte Vertrauen aber auch gefehlt.”

Ein weiterer Grund für den Deutschen das Angebot in Österreich anzunehmen, ist die Landschaft: “Das ist eine Lebensqualität, die man sich in Deutschland nicht vorstellen kann.”