KAPFENBERG,AUSTRIA,01.MAI.14 - SPORT DIVERS, BASKETBALL - ABL, Admiral Basketball Bundesliga, Play Off Halbfinale, ece Kapfenberg Bulls vs WBC Wels. Bild zeigt Ian Boylan, Armin Woschank und Martin Kohlmaier (Kapfenberg). Foto: GEPA pictures/ Markus Oberlaender

Schrittwieser “Im 1. Viertel bester Basketball der letzten zehn Jahre”

via Sky Sport Austria

Im ersten Spiel des Halbfinale gewinnen die ece bulls Kapfenberg gegen WBC Raiffeisen Wels mit  85:67. Alle Stimmen zum Spiel exklusiv bei Sky Sport Austria.

 

(ece bulls Kapfenberg):

…über das Spiel: „Es war eine harte Partie, wir sind gut gestartet, waren aber ein bisschen nervös, weil wir lang nicht mehr gespielt hatten. Wir haben dann Fehler gemacht und Wels ist wieder aufgekommen. Am Ende war es wieder recht klar, aber es war eine zache Partie.”

…über den Gegner: „Sie haben sich von uns ein bisschen überraschen lassen, aber dann haben sie gespielt wie wir sie erwartet haben: sehr kompakt und extrem starke penetration. Sie werden am Samstag wieder alles versuchen und wir müssen ready sein.“

(ece bulls Kapfenberg):

…über das Spiel: „Wir wollten von Anfang an den Ton in dieser Serie angeben und das ist uns gelungen, obwohl wir so eine lange Pause vorher hatten. Wels hat gut gespielt, die darf man jetzt nicht unterschätzen. Wenn wir weiterhin Nixon aus dem Spiel nehmen und ihnen die leichten Punkte aus der Zone nicht geben, bin ich auch für das zweite Spiel positiv gestimmt. An diesem Punkt der Saison sind alle Mannschaften auf einem Level, aber es geht dann einfach um das Verlangen nach dem Titel und das haben wir.“

(Coach ece bulls Kapfenberg):

…über das Spiel: „Das erste Viertel war das beste Basketball, das man in den letzten zehn Jahren hier sehen konnte. Man hat gesehen, was die Mannschaft in der Lage ist zu leisten. Wenn wir so beginnen, hätte ich gerne immer zehn Tage Pause. Es war schwierig die Konzentration und den Fokus zu halten. Es ist schwierig die Strategie zu behalten, wenn alles so einfach geht. Ich bin nicht ganz glücklich, wenn wir Big Points brauchen. Mir wäre lieber, wir hätten die Strategie die Zone dicht zu machen länger durchgehalten. Wir haben keinen Rhythmus mehr bekommen und wir haben gewusst, wenn es ein Half-Court-Spiel ist, fünf gegen fünf ist schwierig gegen Wels.“

…über die Ansage nach dem Spiel: „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, was zu trainieren ist, was zum Essen und Trinken ist, was morgen in der früh zu machen ist und, dass ich jeden Einzelnen ersuche das zu befolgen. Da geht es um regenerative Maßnahmen, denn zwei solche Spiele in 48 Stunden ist schwierig. Wir haben einen Plan und das ist Spiel 2 zu gewinnen.“

(Präsident ece bulls Kapfenberg):

…über den Erfolg der Mannschaft: „Das liegt nicht an mir, sondern der Mannschaft, dem Trainer und den Funktionären. Zehn Jahre war kein Titel möglich, deshalb hat er eine hohe Bedeutung. Man ist immer knapp gescheitert und wir hoffen, dass wir es dieses Jahr schaffen.“

…über den Plan für die Zukunft: „Ziel ist es heuer Meister zu werden und die nächsten sieben Jahre Meister zu bleiben, das ist die Herausforderung.“

…über die aktuelle Serie: „Die jetzige Serie wird 3:0 ausgehen.“

(WBC Raiffeisen Wels):

…über das Spiel: „Wir haben das Spiel heute am Anfang verloren. Die Kapfenberger haben den Ball gut bewegt. Wir haben Fehler und vorne nicht die Punkte gemacht. Wir haben viele individuelle Fehler gemacht, das darf nicht passieren. Es spricht für uns, dass wir nie aufgegeben haben. Das macht mir Hoffnung für das zweite Spiel. Die Müdigkeit darf keine Ausrede sein. Wir müssen einen klaren Kopf bewahren und öfter den freien Mann suchen und nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen.“

(Coach WBC Raiffeisen Wels):

…über das Spiel: „Ich bin vom ersten Viertel enttäuscht, wir haben uns leicht aus dem Konzept bringen lassen, leicht Würfe vergeben. Kapfenberg hat hochprozentig getroffen und einen riesen Run dargelegt. Gegen eine so abgezockte Mannschaft wird es dann ganz schwer. Wenn wir am Ende ein bisschen cleverer gespielt hätten, hätten wir den Vorsprung auf sechs verkürzen können. Hoffentlich kommen wir am Samstag besser in das Spiel.“

…über die begannen Fehler: „Die Kugel wurde viel zu wenig bewegt, es gab zu viel Eins gegen Eins, das In-and-Out-Spiel kam am Ende gar nicht mehr zustande. So haben wir keine Spiele gewonnen und werden auch nicht gewinnen. Der Ball muss sich bewegen und nicht mit dem Kopf durch die Wand.“

…über die Verletzung von Romed Vieider: „Er hat etwas mit der Patella, da hatte in der Vergangenheit schon Probleme. Morgen wird es der Arzt untersuchen, dann wissen wir mehr.“

…über das Regenerationsprogramm: „Wir müssen vor allem die Fehler analysieren und diese am Samstag nicht begehen.“

 (Sky Experte):
…über das Spiel: „Das erste Viertel haben sie um zwanzig verloren, die restlichen um zwei gewonnen. Als Mannschaft ist Kapfenberg ein, zwei Schritte vor Wels, aber das hat nichts mit der individuellen Qualität zu tun.