„Schwabello“: Vom Bengel zum Führungsspieler bei Rapid
Stefan Schwab – von seinen Mitspielern auch „Schwabello“ genannt – ist zu einem Führungsspieler beim SK Rapid Wien gereift. Unter Trainer Mike Büskens genießt Schwab volles Vertrauen, bei den Rapid-Anhängern hat sich der Salzburger, der seine erstes Profi-Spiel für die Red Bull Juniors absolvierte, einen hohes Ansehen erarbeitet. Nach der Verletzung von Steffen Hofmann zu Saisonbeginn, sprang der 25-Jährige als Ersatzkapitän ein.
Schwab über Trainer Büskens
Seine Leistungen blieben auch ÖFB-Teamchef Marcel Koller nicht verborgen. Im Oktober 2015 wurde der Mittelfeldspieler für die EM-Qualifikationsspiele gegen Montenegro und Liechtenstein erstmals von Koller einberufen. Auf seine ersten Spielminuten im Nationalteam muss Schwab jedoch noch warten. Beim jüngsten Länderspiel gegen Georgien stand der Rapid-Spieler auf der Abrufliste. Ansprüche auf einen Platz Nationalteam stellt Schwab nicht.
„Natürlich hofft man, dass man da dabei ist. Aber es sind schon Spieler auf der Position, die in ihren Vereinen sehr gute Rollen spielen. Es ist nicht so einfach, aber ich werde mein Bestes geben und versuchen, dass man nicht um mich herum kommt. Ich bin mental ganz gut und es ist für mich kein großes Thema. Ich versuche mich auf die Leistung zu konzentrieren. […] Die Mannschaft hat eine gute Qualifikation gespielt und war verdient bei der EM. Jetzt ist ein neuer Schritt mit der WM-Qualifikation und da rechnet man sich Chancen aus. Aber das ist eine Entscheidung vom Trainer und die ist zu akzeptieren.“
Schwab: „Es ist nicht selbsvertsändlich im Nationalteam dabei zu sein“
In seiner dritten Saison beim SK Rapid konnte sich Schwab vorallem in seinem Offensivspiel weiter steigern, wie ein Blick auf die Statistik beweist. Mit vier Toren und drei Assists in den ersten zwölf Pflichtspielen der Saison hat der Rapid-Ersatzkapitän einen großen Anteil am gelungen Saisonstart der Hütteldorfer mit dem Einzug in die Europa League Gruppenphase.
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