Daniel Abt D, Audi ABT Schaeffler Formel E Test 2019  Daniel Abt D , Audi Sport ABT Schaeffler Formula E Test 2019

Schwindel bei virtuellem Rennen: Abt ließ Sim-Profi für sich fahren

via Sky Sport Austria

Formel-E-Pilot Daniel Abt hat im fünften virtuellen Lauf der Elektro-Serie für einen Eklat gesorgt.

Der Deutsche bestritt das Rennen der “Race at Home Challenge” am Samstag nicht selbst, sondern ließ seinen Boliden vom österreichischen Sim-Racer Lorenz Hörzing über den virtuellen Kurs in Berlin-Tempelhof pilotieren.

Abt wurde von der Formel E überführt und nachträglich disqualifiziert, er verliert zudem alle bislang errungenen Meisterschaftspunkte der Challenge und muss 10.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation spenden.

Der 27-Jährige hatte Verdacht erregt, weil seine Videokamera während eines Interviews ausgeschaltet war, später war das Gesicht des Piloten von einem Gegenstand verdeckt.

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Abt: “Habe es nicht so ernst genommen”

“Ich möchte mich bei der Formel E, allen Fans, meinem Team und meinen Fahrerkollegen dafür entschuldigen, dass ich während des Rennens am Samstag Hilfe von außen in Anspruch genommen haben”, teilte Abt am Sonntag mit: “Ich habe es nicht so ernst genommen, wie ich es hätte tun sollen. Ich bin mir bewusst, dass mein Vergehen einen bitteren Beigeschmack hat, aber es war nie in böser Absicht gemeint.”

Abt bzw. Hörzing beendete das Rennen auf Rang drei, auf diesen Platz rückte nach der Disqualifikation der ehemalige Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) vor. Die Erlöse “Race at Home Challenge” kommen dem Kinderhilfswerk Unicef zugute.

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Beitragsbild: Imago.

(SID).