GMUNDEN,AUSTRIA,24.MAR.18 - BASKETBALL - OEBL Cup, Final Four, semifinal, Swans Gmunden vs WBC Flyers Wels. Image shows head coach Sebastian Waser (Wels). Photo: GEPA pictures/ Florian Ertl

Sebastian Waser: “Dieser Sieg ist ganz wichtig für uns”

via Sky Sport Austria
  • Horst Leitner: “Wir werden kämpfen wie die Löwen”
  • Sebastian Käferle: “Den Oberwartern steht eine rosige Zukunft bevor”
Die Flyers Wels gewinnen mit 81:75 gegen die Oberwart Gunners. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

(Head Coach ):

…über den Sieg: „Wir haben es uns am Schluss ein bisschen schwerer gemacht als es sein muss. Da kommt es halt ein bisschen zum Tragen, dass wir jetzt schon länger nicht mehr zuhause gewonnen haben und das hat man jetzt zum Schluss schon gemerkt. Wir haben die Partie in der zweiten Halbzeit eigentlich gut kontrolliert, aber dann sind wir ein bisschen nachlässig geworden und wenn bei uns der Davor [Lamesic] raus muss, dann wird es ganz schwierig bei uns, was die Routine betrifft. Sieben Minuten vor Schluss hat es kurz so ausgeschaut, als ob wir zum ersten Mal einen Gegner unter 60 Punkten halten würden, aber zum Schluss haben wir dann leider leichtfertig die Bälle hergeschenkt. Aber ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, das war jetzt nicht leicht diese Woche und dass wir das Spiel heute trotzdem souverän gewonnen haben ohne einmal im Rückstand zu sein, auch wenn es zum Schluss nicht schön war, ist ganz wichtig für uns.“

…über seine Zweifel nach den letzten Niederlagen: „Definitiv zweifelt man dann. Aber so wie es jetzt am Schluss wieder war, wird man auch ein bisschen bestätigt, weil wir die Routine nicht haben, das sieht man, wenn wir die blödesten Fehler machen. Natürlich hadert man damit, aber heute haben wir Moral gezeigt, auch defensiv brav gekämpft und das ist schon mal wichtig. Wir haben gewusst, das sind so die Teams, gegen die wir heuer spielen und wir brauchen halt einen extrem starken Tag, um gegen die Topteams der Liga auch bestehen zu können.“

(Head Coach ):

…über die Veränderungen seit seinem Amtsantritt: „Wir haben versucht aus den Bausteinen, die wir bereits hatten, schlüssiger und einheitlicher zu sein, aber im Großen und Ganzen kannst du in drei Wochen nichts neu erfinden.“

…über Johnson als Assistan Coach: „Es ist leicht mit ihm. Jason beeindruckt dadurch, wie er redet und das war ein wichtiger Punkt. Wir wollten, dass die Mannschaft sieht, wer wir sind und er ist das lebende Beispiel dafür.“

…über das Spiel: „Erst einmal Gratulation an Wels für das gewonnene Spiel. Es war ein relativ intensiver Fight, die Detailanalyse werden wir intern machen. Es ist halt schwierig, wenn du versuchst physisch und schnell und athletisch Basketball zu spielen und du es nicht umsetzen kannst aus verschiedensten Gründen.“

…über den aggressiven Spielstil der Mannschaft: „Die Antwort auf diese Frage kostet mich in Wirklichkeit Geld. Du kannst versuchen aggressiv zu spielen, aber du bist halt immer abhängig von äußeren Faktoren, die wir nicht beeinflussen können und wenn ich mir die Statistik anschaue, ist es halt schwierig manche Dinge umzusetzen. Wir haben immer besser ins Spiel gefunden ab einem gewissen Zeitpunkt, aber wir haben Limits und wir sind abhängig davon, dass wir eine gewisse Art von Basketball spielen dürfen. Wels hat sehr gut dagegen gearbeitet und verdient gewonnen.“

…über die Playoff-Chancen: „Unser nächstes Spiel ist Gmunden, ein noch stärkerer und physischer Gegner, wir werden wieder kämpfen wie die Löwen. Wir schauen vom einen Spiel zum anderen, wenn am Schluss die Playoffs rausschauen, dann ist das super, wenn nicht, dann werden wir nicht weinen, solange wir kämpfen und versuchen unser Bestes zu geben.“

(Assistant Coach ):

…über seine Rolle als Assistant Coach: „Ich bin seit langem ein Gunner, ich habe meine ganze Profikarriere als Gunner gespielt. Das wollte ich nur weitergeben und die Spieler haben das gut angenommen und in den Trainings gut umgesetzt.“

(Präsident ):

…über die Playoff-Chancen: „Unser Ziel im heurigen Jahr waren die Playoffs, die Top 6, aktuell sind wir Siebenter. Wenn wir das es erreichen, freuen wir uns. Wenn wir es nicht erreichen, ist es keine Katastrophe.“

…über die bisherige Saison: „Man darf es nicht mit dem Vorjahr vergleichen, weil wir mit einer vollkommen anderen Mannschaftsstruktur in die Meisterschaft gegangen sind. Wir haben die Erfolge der letzten Jahre mit fünf Legionären erzielt, in diesem Jahr spielen wir nur mit drei. Von der Organisation im Verein und der Entscheidung diesen Weg zu gehen, haben wir überhaupt keinen Fehler gemacht, im Gegenteil, wir arbeiten sehr ehrlich, was ich mir wünschen würde, dass es alle anderen Vereine auch tun. Aber es gibt natürlich das eine oder andere, das man anders hätte machen können. Wir haben einen Trainerwechsel vollzogen, vielleicht zu spät, das kann sein. Diesen Vorwurf müssen wir uns gefallen lassen. Und die Mannschaft ist jung, wir hätten wahrscheinlich mit einer anderen Arbeit mit dem Team ein bisschen mehr erreichen können. Aber es ist noch nicht aller Tage Abend.“

…über mögliche Fehler: „Wenn man einen Trainer unter dem Jahr austauscht, dann muss man sich rückwirkend eingestehen, dass diese Entscheidung wohl nicht sehr glücklich war. Diese Personalentscheidung trifft der Vorstand und dafür übernehmen wir und auch ich die Verantwortung.“

…über die Zukunft des Trainerduos Leitner/Johnson: „Man wird jetzt sehen, wie sie im April arbeiten. Es gibt aus meiner Sicht keine Lösung, die man sich nicht vorstellen kann. Wir sind da in alle Richtungen offen.“

…über die vielen Wechsel bei den Legionären: „Die Entscheidung, welcher Spieler letztendlich verpflichtet wird, trifft bei uns immer zuletzt der Trainer, das war in den letzten Jahren mit Andreas Leitner auch so. Wir sind ein enges Team, Andreas und ich haben auch heuer mitgesprochen, aber die letzten Entscheidungen trifft der Trainer. Wenn nicht wirklich ein Tsunami dagegenspricht, dann überstimmen wir das nicht. Daher müssen die Trainer auch die Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen und die waren halt nicht alle glücklich, rückwirkend gesehen waren das nicht immer gute Entscheidungen. Jetzt hat sich das Ganze ein wenig gefunden, aber bis sich das stabilisiert dauert es ein bisschen.“

…über die Perspektiven für die österreichischen Spieler: „Die Perspektive ist eine sehr gute, sie haben in dieser Mannschaft heuer mit mehr Verantwortung als in der letzten. Im Grunde genommen gibt es für einen jungen österreichischen Spieler, wenn er um Titel gespielt hat, allerdings mit fünf Legionären, und jetzt mehr Verantwortung übernehmen kann, dann kann er auch zeigen wie gut er selbst ist. Da ist bei allen noch ein bisschen Luft nach oben.“

():

…über die Playoff-Chancen: „Es war ein Spiel, das wir verloren haben, aber eigentlich gewinnen mussten. Aber wir werden das Spiel analysieren und nach vorne schauen, es ist auf jeden Fall noch was möglich.“

…über die bisherige Saison: „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, wir haben ein paar Probleme gehabt mit unseren Amerikanern, aber wir haben uns immer wieder zusammengerauft und haben immer wieder Spiele gehabt, in denen wir unser ganzes Potenzial gezeigt haben. Es ist zurzeit schwierig, aber wir haben durch den neuen Trainer ein sehr gutes neues Konzept aufgebaut. Daran wollen wir weiterarbeiten und in den nächsten Spielen Vollgas geben.“

…über seine Perspektive in Oberwart: „Wir haben eine der besten Nachwuchsabteilungen, wir haben sehr gute junge Spieler, die schon im Kader sind. Leider sind sie noch nicht reif zu spielen, aber sie geben jeden Tag im Training alles und ich glaube da steht den Oberwartern eine rosige Zukunft bevor.“