Sebastian Waser: „Wir sind nicht gut genug“
- Enis Murati: „Wir haben uns das Pulver für morgen eher aufgehoben“
- Bernd Wimmer: „Das Teamplay zeichnet uns heuer aus“
- Markus Pargfrieder: „Wels haben heute individuell und kollektiv die Mittel gefehlt“
(Trainer ):
…über das Spiel: „Das Teamplay zeichnet uns heuer aus und auch jetzt wieder, 25 Assists im Cuphalbfinale lässt sich wirklich sehen.“
…über die Form seiner Mannschaft: „Es schaut so aus, als ob wir ein paar Entscheidungen richtig getroffen hätten. Es hilft uns natürlich, dass Daniel Friedrich auch in Höchstform ist. Ich bin stolz auf die ganze Mannschaft, aber auch auf die gesamte Organisation hier in Gmunden, so ein Cup Final Four so auszurichten zeugt auch von Größe.“
…über das erste Viertel: „Wir haben wie aus der Pistole geschossen heute angefangen, wenn wir so spielen, dann sind wir auch wirklich schwer zu stoppen.“
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…über das Spiel: „Wir haben heute ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Offensiv haben wir richtig geduldig unsere Sachen ausgespielt, zum größten Teil Fast Breaks von Wels gestoppt, die Defense war wirklich gut. Ich hoffe, dass wir morgen genauso auftreten können. Wir haben das Pulver für morgen auf keinen Fall verschossen, eher aufgehoben.“
…über das erste Viertel: „Ich glaube, ich habe noch nie in Gmundner Zeit erlebt, dass wir 39 Punkte in einem Viertel gemacht haben, das war ein Wahnsinn und wahrscheinlich ausschlaggebend.“
(Geschäftsführer ):
…über finanzielle Belastung durch das Cup Final Four: „Unabhängig vom Ausgang dieses Turniers werden wir schwarze Zahlen schreiben, noch einmal einen herzlichen Dank an unsere Sponsoren und die Fans, die heute so zahlreich in die Halle gekommen sind.“
…über die Zukunft von Bernd Wimmer: „Wie jeder weiß, laufen alle Verträge hier nächstes Jahr aus. Wenn man hier beim Cup Final Four gut performt, ist das natürlich für jeden positiv, sowohl für das Management als auch für Trainer und Spieler. Aber jetzt von diesem wirklich abhängig zu machen, ob ein Spieler oder Trainer nächstes Jahr noch hier ist, schließe ich aus. Es gab auch schon Gespräche, mit den ersten Spielern auch schon, es schaut positiv aus. Es gibt noch nichts zu vermelden, aber wir hoffen, dass wir den einen oder anderen jetzt im April unter Vertrag nehmen können für die kommende Saison.“
(Trainer ):
…über die Ansprache nach dem Spiel: „Wir müssen das relativ rasch wieder abhaken. Das war ein Abenteuer für uns, wir sind ins Cup Final Four gekommen, fürs erste Jahr sind wir sehr zufrieden.“
…über das Spiel: „Der Veranstalter wollte unbedingt ins Finale kommen. Aber wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass das so kommen wird, dass sie extrem aggressiv starten werden und wenn du ihnen dann einen 9:0 Lauf gibst, das erste Viertel so hergibst, dann war das Spiel eigentlich schon entschieden. Wir hätten einmal noch den Turnaround geschafft, aber dann verwerfen wir drei Freiwürfe am Stück bei -10.“
…über die verpassten Chancen die Topteams anzugreifen: „Wir sind nicht gut genug. Wenn Gmunden, Kapfenberg auf hohem Niveau spielt, auch jetzt Klosterneuburg, wenn sie komplett sind, dann sind wir auch zu jung. Wir sind unglaublich unerfahren und machen sehr viele Fehler.“
…über das Defensivkonzept seiner Mannschaft: „Wir wollten eigentlich Daniel Friedrich überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen. Der Plan hat ein, zwei Defensepositionen gegriffen, aber wenn du dann 9:0 hinten bist, schmeißt es dir das ganze Konzept für das Spiel über den Haufen und du musst schauen, dass du überlebst und das hat man auch gesehen. Es ist dann immer wilder geworden und fast schon ordnungslos, dann wird es schwer. Es war auch unglaublich, was Gmunden im ersten Viertel getroffen hat, dann sind die Dreier noch mit Brett gefallen und wir hätten heute keinen Stein in einen Brunnen werfen können.“
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…über das Spiel: „Vielleicht wollten wir es heute zu sehr, wir waren anfangs sehr nervös. Zur Defense kann ich gar nichts mehr sagen. Meine Leistung war heute miserabel, das ärgert mich irrsinnig in einem Halbfinale. Aber die Saison ist für uns bei weitem noch nicht vorbei, es geht weiter. Es hat heute bei mir einfach nicht funktioniert, ich wollte es zu sehr. Das ist so, man muss damit leben. Ich muss die positiven Seiten sehen: es hat sich keiner verletzt, das ist ganz wichtig, die Saison geht trotzdem weiter, wir haben noch eine Meisterschaft zu spielen.“
(Sky Experte):
…über die Leistung der Swans: „Das erste Viertel war überragend, der Rest solide, mehr hat es aber auch nicht gebraucht. Es gibt in weniger als 24 Stunden noch ein Spiel zu bestreiten und dementsprechend muss man sich auch nicht übermäßig verausgaben. Aber sie haben sehr konzentriert fertig gespielt, es hätte ein +10 auch gereicht, aber sie waren konstant die bessere Mannschaft. Dass sie verdient gewonnen haben, ist komplett klar, aber sie haben es auch sehr ordentlich und solide fertig gespielt.“
…über die Flyers: „Bei den Rebounds war man brav dabei, das ist ein typischer Wert, der dafür spricht, dass sich eine Mannschaft nicht aufgibt und das hat Wels nicht. Aber ihnen haben heute kollektiv und auch individuell die Mittel gefehlt wirklich mitzuhalten. Wirklich vorbereitet wirkten sie nicht, aber auch Sebastian Waser ist jung. Auch ihm steht es zu, dass er aus so einer Erfahrung lernt. Unter dem Strich ist es ein junger Verein, frisch gegründet, mit einem Rookie-Head Coach. Das Final Four ist super, aber ich würde mir wünschen, dass sie nicht zu zufrieden sind und maximal daraus lernen.“
…über die Einsatzzeiten bei den Swans: „Bernd Wimmer hat das recht gut gemacht. Man hätte auch Murati und Friedrich nur 20 Minuten spielen lassen können und man hätte das Spiel auch gewonnen. Aber es ist eine Gratwanderung, man will ihnen ja nicht den Rhythmus nehmen, sie sollen sich in einen Rausch reinspielen. Man will Leute auch nicht zu sehr schonen, sonst sind sie vielleicht ein bisschen angefressen. Das ist wirklich schwierig, das hat er wirklich gut gemacht.“