„Sehr traurig und wehmütig“: Weggefährten trauern um Constantini
Das Ableben von Didi Constantini sorgt für große Trauer in der österreichischen Fußballszene. Ehemalige Spieler, Vereine und Fußballfans trauern um den ehemaligen ÖFB-Teamchef.
Die Sky-Experten Marc Janko und Julian Baumgartner kannten Constantini sehr gut. Janko lief 13 Mal im Nationalteam unter Constantini auf, Baumgartlinger debütierte unter ihm beim ÖFB und kam zu 16 Einsätzen.
„Ich habe ihn bereits als kleiner Junge gekannt. Er bleibt mir als positive, meinungsstarke Persönlichkeit in Erinnerung, welche den Fußball geliebt hat. Mein aufrichtiges Beileid seiner Familie samt Freunden! Ruhe in Frieden Didi!“, sagt Janko über Constantini.
Auch Baumgartlinger trauert um den ehemaligen Teamchef: „Didi Constantini hatte seit seiner Zeit als Co-Trainer von Ernst Happel einen großen Einfluss auf den österreichischen Fußball gehabt. In seinen Kindercamps sind tausende Jugendliche trainiert und gefördert worden und konnten sich als Fußballer entwickeln. Da schließt sich auch der Kreis zu mir. Ich habe selbst in einem der Kindercamps trainiert, kannte Didi also schon sehr lange. Später wurde ich von ihm in die Nationalmannschaft einberufen und habe unter ihm mein erstes Länderspiel absolviert. Ich bin natürlich sehr traurig und wehmütig, dass eine solche Persönlichkeit des österreichischen Fußballs leider viel zu früh von uns gegangen ist. Ich habe ihm viel zu verdanken!“
„Du hast mir zu meinem Debüt für unser Land verholfen und warst immer für mich da. Ohne dich wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Danke für Alles und Ruhe in Frieden, Trainer“, schrieb der nunmehrige Real-Star Alaba auf Instagram. Bundespräsident Alexander van der Bellen unterstrich ebenfalls die Hingabe für junge Spieler. „Dietmar ‚Didi‘ Constantinis Leidenschaft für den Fußball hat Generationen von Spielern und Fans geprägt. Constantini hat Talente erkannt und gefördert, er hat dem Nachwuchs seine brennende Begeisterung für den Sport vermittelt und sah Herausforderungen stets als Möglichkeit, mit dem Team zu wachsen“, so das Staatsoberhaupt auf X.
Auch Vereine gedenken an Constantini
Die Wiener Austria trauerte um ihren Ex-Trainer. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe in Frieden“, schrieben die „Veilchen“ auf X. Auch der FC Wacker Innsbruck und der SK Rapid kondolierten. Bei den Wienern war Constantini zwei Saisonen lang Assistent von Hans Krankl. „Er war ein nicht nur ein erfolgreicher Fußballtrainer, sondern auch ein ausgesprochen liebenswerter Mensch, der nun viel zu früh von uns gegangen ist“, sagte Rapid-Präsident Alexander Wrabetz.
Der ÖFB schrieb: „Ruhe in Frieden, Didi! Danke für alles, was du für den österreichischen Fußball getan hast.“ Beileidsbekundungen kamen auch vom LASK. „Wir wünschen der Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft“, teilten die Linzer mit.
Bild: GEPA