Seifriedsberger zum Saisonausklang in Lahti Zehnte

Nika Prevc hat auch noch den letzten Saisonbewerb der Skispringerinnen gewonnen. Es war am Freitag in Lahti bereits der zehnte Sieg in Folge für die Weltcup-Gesamtsiegerin aus Slowenien.

Damit hat sie den bestehenden Rekord an Folgesiegen von Sara Takanashi (JPN) eingestellt. Prevc gewann haushoch 51,4 Punkte vor der Deutschen Selina Freitag. Dritte wurde ihre Landsfrau Ema Klinec. Beste Österreicherin war neuerlich Jacqueline Seifriedsberger auf Rang zehn.

„Alles in allem war es echt wieder eine coole Saison“, meinte Seifriedsberger, die mit Gesamtrang fünf auch beste Österreicherin war. Sie war zufrieden, dass ihr wieder einmal ein Weltcupsieg (Zao, 26.1.) gelang, ebenso wie über die Silber- und Bronzemedaille mit dem Team in Trondheim. Zum Erfolgslauf von Prevc meinte die Oberösterreicherin: „Sie war in einer eigenen Liga. Da kann ich mir sogar noch was abschauen.“

Pinkelnig bemängelt Umgang mit ihrer Emotionalität

Ex-Gesamt-Weltcupsiegerin Eva Pinkelnig hat in Villach ebenfalls einen Weltcupsieg gefeiert, aber auch eine emotional durchwachsene Saison hinter sich. „Ich bin ein hochsensibler Mensch, eine Tiefdenkerin, sehr vollgeladen mit Emotionen. Es gab Zeiten, da wurde das auch toleriert, da wussten die Leute mit mir umzugehen und Zeiten, da crasht es“, ließ Pinkelnig im ORF-Interview tief blicken.

An ein Weitermachen denke sie schon. „Olympia steht an. Schauen wir uns einmal die Rahmenbedingungen an. Keine Olympiamedaille der Welt ist es wert, dass man sich nicht wohl fühlt, oder dass man gewisse Dinge an den eigenen Werten ändern muss.“

Pinkelnig wurde hinter Lisa Eder Gesamtsiebente. Eder gab zu, dass bei ihr nach der langen Saison „die Flasche ein bisschen leer“ ist. Auch ÖSV-Cheftrainer Bernhard Metzler atmete durch. „Es sind alle froh, dass die Saison aus ist. Ich glaube nicht, dass es im Damenbereich schon einmal eine so lange Saison gegeben hat.“

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(APA) / Bild: GEPA