Sekunden-Drama! System-Fehler könnte Barca Araujo-Transfer kosten
Wegen einer 18-sekündigen Verspätung ist der Wechsel von Julian Araujo zum FC Barcelona am letzten Tag des Fußball-Transferfensters nicht zustande gekommen. Das erklärte am Mittwoch Barcas Fußballdirektor Mateu Alemany gegenüber einem spanischen Medium.
„Wir konnten aufgrund eines Systemfehlers die Registrierung nicht durchführen, es waren nur 18 Sekunden“, wurde Alemany zitiert. Zugleich versicherte er, in der Sache beim Weltverband FIFA nachzubohren.
Barca wartet bangend auf Rückmeldung
Nun befände man sich offenbar allerdings bereits im engen Austausch mit der FIFA, um beim Weltverband Kulanz zu erbeten. Wenn es nach Sportdirektor Alemany ginge, scheint die Angelegenheit zumindest ziemlich klar zu sein: „Er ist Spieler des FC Barcelona“, stellte der 59-Jährige seine Sicht der Dinge selbstbewusst klar. Wie die spanische Mundo Deportivo zudem berichtet, hat zumindest die US-amerikanische MLS dem Wechsel die ebenfalls nötige Zustimmung schon erteilt.
Nun heißt es für die Katalanen also erst einmal warten. Eine Antwort und Rückmeldung der FIFA wird zeitnah erwartet. Mit Araujo hätte man bei Barca nicht nur ein verheißungsvolles Verteidiger-Talent, sondern obendrein auch noch einen kurzfristigen und unabdingbaren Ersatz für den kürzlich zu Sporting Lissabon gewechselten Hector Bellerin auf der Rechtsverteidigerposition. Araujo, der bis dato bereits auf insgesamt 98 MLS-Einsätze kommt, wäre der einzige Winterzugang Barcelonas.
(APA, skysport.de) / Bild: Imago
