VIENNA,AUSTRIA,09.JUN.20 - SOCCER - tipico Bundesliga, qualification group, FK Austria Wien vs SCR Altach. Image shows referee Stefan Ebner, Florian Klein (A.Wien), Daniel Nussbaumer (Altach) and Maximilian Sax (A.Wien). Keywords: red card.  Photo: GEPA pictures/ Christian Ort

Serien, Einsätze, Ausschlüsse: Statistisches nach Ende von Meister- und Quali-Gruppe

via Sky Sport Austria

Statistisches nach dem Ende der Meistergruppe und der Qualifikationsgruppe in der Fußball-Bundesliga:

Serien: 18 Spiele (13-5-0/66:18 Tore) von Runde 1 bis 18 blieben die Salzburger ungeschlagen, saisonübergreifend waren es sogar 22 Spiele (17-5-0/79:21). Ihren Bundesliga-Rekord von 33 Spielen (21-12-0) vom 2.12.2012 bis 2.11.2013 verfehlten sie allerdings deutlich. Den Allzeit-Rekord hält der Wiener Sportklub mit 41 Runden ohne Niederlage (33-8-0) in den Saisonen 1957/58 bis 1959/60.

Die “Bullen” begannen die Saison mit sieben Siegen en suite, saisonübergreifend waren es elf. Die Meistergruppe gewannen sie überlegen, wobei sie nur gegen den WAC (0:0 auswärts, 2:2 heim) Punkte einbüßten. Vielleicht eine kleine Genugtuung für den LASK, dass er am 14. Februar 2020 mit dem 3:2 in der Red-Bull-Arena die Liga-Heimserie der Salzburger (53 Spiele ungeschlagen, 45-8-0/152:32 Tore) seit dem 0:1 gegen die Admira am 27.11.2016 beendete. Von der 18. bis 21. Runde waren die Salzburger vier Runden (0-2-2) sieglos. Zwölfmal gewann der Meister zu null, ein einziges Mal (beim 0:0 in Wolfsberg) gelang ihm kein Tor. Mit dem 6:0 in St. Pölten und dem 6:0 in Hartberg egalisierten die Salzburger ihren Auswärts-Torrekord (aufgestellt am 12. Mai 2013 in Wr. Neustadt). Auswärts erstmals sieben Tore gelangen ihnen beim 7:2 im Allianz Stadion gegen Rapid am 24. Juni, die Hütteldorfer kassierten zum ersten Mal nach dem Zweien Weltkrieg in der Meisterschaft sieben Tore. Der Bundesliga (Heim)-Rekord der Bullen steht bei 8:0 am 10.8.2014 gegen Grödig und am 17.10.2015 gegen die Admira. 7:2 siegten sie am 14.9. daheim auch gegen Hartberg.

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Weitere Serien: Rapid (9 Runden unbesiegt, 5-4-0 von der 14. bis 22. Runde), vier Siege in Folge (24. bis 27. Runde). Die höchsten Siege: 5:0 Admira (h) und 4:0 LASK (auswärts). 10 x zu null gewonnen, viermal kein Torerfolg.

WAC: 10 Runden (4.-13. Runde/7-3-0) von der 4. bis 13. Runde ungeschlagen, fünf Siege in Folge (24. bis 28. Runde), fünf Runden sieglos (24. bis 28. Runde/0-3-2). Höchster Sieg 5:0 Mattersburg (h) und auswärts 4:0 Sturm und St. Pölten. Höchste Niederlagen Salzburg (0:3 h und 2:5 a). Zwölfmal zu null, viermal ohne Torerfolg.

LASK: 9 Runden (8-1-0/7.-15. Runde) ungeschlagen. Auswärts sogar 12 Spiele (11-1-0) mit elf Siegen in Folge (saisonübergreifend sogar 12). Sieben Siege (9.-15. Runde/18:3 Tore) nacheinander. Vier Runden (23.-26. Runde/0-1-3) sieglos mit drei Niederlagen in Folge. Zwölfmal zu null, fünfmal ohne Torerfolg. Höchste Siege 7:2 h Mattersburg am 19.10. und 5:1 in Hartberg (24.6.). Höchste Niederlage 0:4 h Rapid am 1.12., gegen den Vizemeister gingen bei einem 2:1-Auswärtssieg drei Spiele verloren (0:4 und 0:1 h, 1:3 a).

Erwähnenswert, dass die Austria, die – wie vor einem Jahr Rapid – nur der Qualifikationsgruppe angehörte, elf Runden (14. bis 24. Runde) ungeschlagen blieb, aber bei gleich acht Remis, darunter sechs in Folge, nur drei Siege feierte. Daheim waren die Violetten sechs Spiele (3-3-0), auswärts sogar neun (4-5-0) ungeschlagen. Mit vier Siegen in Folge hatten sie von der 26. bis 29. Runde ein Erfolgserlebnis wie diesbezüglich zuletzt in der Saison 2016/17.

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Sturm schaffte einen einzigen Sieg (2:1 in Hartberg am 14. Juni) bei neun Niederlagen in der Meistergruppe, sechs davon zuletzt am Stück. In den jüngsten acht Heimspielen holten die Steirer nur einen Punkt.

Die Salzburger weisen von den Teams der Meistergruppe nur gegen Rapid mit vier Siegen/14:4 Toren eine blütenweiße Weste auf, gegen Hartberg und Sturm (3-1-0) sowie WAC (2-2-0) blieben sie ungeschlagen, gegen den LASK mit 2-1-1 immerhin positiv. Je zwei Siege gelangen ihnen gegen Mattersburg und Tirol, mit je 1-1-0 setzten sie sich gegen die Austria und St. Pölten durch, nur gegen Altach (2:3 auswärts) mussten sie sich geschlagen geben, daheim hatten sie aber 6:0 gewonnen.

Erstmals mehr Auswärtssiege als Heimsiege

Erstmals in der Geschichte gab es in einer Bundesliga-Saison mehr Auswärtssiege (81) als Heimsiege (65). 331 erzielte Auswärtstore sind neuer Rekord.

“Eiserne”: Nur fünf Akteure konnten bzw. durften in allen 32 Spielen ihrer Mannschaften mitwirken, drei davon – Alexander Schlager (LASK), Jörg Siebenhandl (Sturm) und Andreas Leitner (Admira) – sind Torhüter. Die weiteren zwei sind Michael Liendl (WAC/sechsmal ausgewechselt, einmal eingewechselt) und Christoph Monschein (Austria/zweimal eingewechselt, 14 Mal ausgewechselt). Schützenkönig Weissman (9 a, 1 e) war bei 31 Spielen dabei, fehlte nur beim 2:0 des WAC am 22.9. in Hartberg.

Einsätze: Rapid und St. Pölten setzten mit je 34 Akteuren die meisten ein, mit je 26 boten der WAC und der LASK am wenigsten auf.

34: Rapid, St. Pölten

30: Admira, Austria, Sturm

29: Altach, Hartberg, Mattersburg

28: WSG Tirol

27: Salzburg

26: LASK, WAC

Elfmeter: Von insgesamt 63 verhängten Penaltys wurden 49 verwertet und 14 vergeben, wobei elf gehalten wurden. Gleich fünfmal traten Tadic und Pusic an, verwandelten vier und scheiterten einmal, der Hartberger an Lucic/Austria, der Mattersburger gegen Wattens an der Latte. Weissman traf gegen Lucic und Schlager und verfehlte am Mittwoch in Hartberg das Tor. Dem Kreis der Elferkiller gehörten in dieser Saison neben Lucic (auch gegen Liendl), Oswald (Tirol/Balic), Siebenhandl (Sturm/Bürger), Durakovic (Altach/Ashimeru), Swete (Hartberg/Goiginger), Strebinger (Rapid/Hwang) , Leitner (Admira/Dedic), Casali (Mattersburg/Klauss), Kobras (Altach/Hjulmand) und Kuster (Mattersburg/Sam) an.

Rote Karten (13): St. Pölten stellte mit vier (Gartler, Schütz, Luan, Klarer) die meisten, gefolgt von Altach (Kobras zweimal), Wattens (Yeboah, Cabrera) je 2, Ashimeru(Salzburg), Luckeneder (Hartberg), Palmer-Brown (Austria), Goiginger (LASK) und Spendlhofer (Sturm) je 1.

GELB-ROT (28): Sturm 8, St. Pölten, Hartberg je 5, Wattens 3, Austria 2, Salzburg, WAC, LASK, Altach, Admira je 1

GELBE KARTEN: Zwei Admiraner, Morten Hjulmand und Roman Keschbaum, führen mit je elf Verwarnungen die Liste der Gelb-Sünder an. Weiters: 10 Niamaga (Hartberg), je 9: Luan (St. Pölten), Gugganig (Tirol), Ramalho (Salzburg), Gruber, Salomon (beide Mattersburg), Ingolitsch (St. Pölten); je 8 Holland (LASK), Madl (Austria), Maierhofer (Tirol), Rep (Hartberg), Rnic (WAC), Mahrer (Mattersburg), Cancola (Hartberg), Luxbacher, Davies (beide St. Pölten), Hager (Tirol).

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(APA)

Bild: GEPA