Carolina Hurricanes gewinnen Stanley Cup
Die Carolina Hurricanes haben zum zweiten Mal in ihrer Geschichte den Stanley Cup in der NHL gewonnen.
In Las Vegas holte das Team gegen die Golden Knights durch ein 3:0 im sechsten Duell den entscheidenden vierten Sieg in der „best of seven“-Serie. Die erste Meisterschaft gewannen die Hurricanes 2006. Für die Golden Knights, die ihre neunte NHL-Saison spielen, platzten im dritten Finale zum zweiten Mal alle Träume. Der einzige Titel bleibt der aus der Saison 2022/23.
Twenty years later. Just as iconic. pic.twitter.com/iruvDa2bHh
— Carolina Hurricanes (@Canes) June 15, 2026
Seltenes Double für Rod Brind’Amour
Für Hall war es ein ganz besonderer Tag. „Ich bin wie im Schockzustand“, sagte der 34-jährige Kanadier. Mit dem siebenten NHL-Team hat er sich nun den Traum vom Stanley-Cup-Sieg erfüllt. „In den letzten Tagen kreisten meine Gedanken immer wieder darum, wie es wohl sein wird, und es ist besser, als ich es mir je hätte vorstellen können. Meine Karriere hat viele Wendungen genommen, aber mit dieser Mannschaft das Ganze so zu schaffen, ist einfach unglaublich.“
Happy war u.a. auch sein Teamkollege Jordan Staal. Der Kapitän der Hurricanes scorte in fünf der sechs Finalspiele und erhielt die „Conn Smythe Trophy“ für den wertvollsten Spieler des Play-offs. Mit 37 Jahren ist er der bisher älteste Spieler, dem dies gelungen ist. Coach Rod Brind’Amour war wie vor 20 Jahren wieder dabei, damals noch als Kapitän. „Es fühlte sich großartig an, die Trophäe wieder hochzustrecken. Ich bin so glücklich für alle“, sagte Brind’Amour, der erst als vierte Person überhaupt ein Franchise-Team als Kapitän und als Coach zum Stanley Cup geführt hat.
Die Hurricanes hatten die Hauptrunde als bestes Team der Eastern Conference beendet und sich nach den vergeblichen Versuchen der vergangenen Jahre auch bis ins Stanley-Cup-Finale vorgearbeitet. Dort wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht.
(APA)/Bild: Imago
