FUERTH, GERMANY - OCTOBER 17: Gideon Jung (R) of Hamburg battles for the ball with Havard Nielsen of Fürth during the Second Bundesliga match between SpVgg Greuther Fürth and Hamburger SV at Sportpark Ronhof Thomas Sommer on October 17, 2020 in Fuerth, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Siege für Karlsruhe, Braunschweig und Hamburg

via Sky Sport Austria

Aufstiegsfavorit Hamburger SV marschiert in der 2. Fußball-Bundesliga vorneweg. Beim starken Debüt des neuen Torhüters Sven Ulreich gewann der HSV am 4. Spieltag mit einem glücklichen 1:0 (1:0) bei der SpVgg Greuther Fürth auch sein drittes Saisonspiel und setzte sich an die Tabellenspitze. Das Duell mit Erzgebirge Aue war wegen Coronafällen beim Gegner verschoben worden.

Eintracht Braunschweig und der Karlsruher SC feierten am Samstag ihre ersten Siege. Der KSC bezwang den SV Sandhausen mit 3:0 (2:0), die Eintracht setzte sich trotz Unterzahl 2:1 (1:1) gegen den VfL Bochum durch.

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HSV-Trainer Daniel Thioune hatte explizit vor dem “gepflegten Kurzpassspiel” der Gastgeber gewarnt, die größte Chance vor dem Hamburger Führungstor durch Khaled Narey (45.+3) war allerdings ein 30-Meter-Schuss des Fürthers Paul Seguin an die Querlatte (8.). Ulreich, von Bayern München gekommen, wäre chancenlos gewesen.

HSV-Innenverteidiger Toni Leistner sah bei seinem Ligadebüt wegen einer Notbremse die Rote Karte (53.) – der Unglücksrabe war als Ersatzkapitän gerade erst von seiner “Prügelsperre” aus dem Pokalspiel bei Dynamo Dresden (1:4) zurückgekehrt.

KSC gewinnt mit Djuricin

Der KSC verließ vorerst den letzten Tabellenplatz. Philipp Hofmann gelang bereits in der 3. Minute das erlösende erste Saisontor, U21-Nationalspieler Dominik Kother legte nach einer halben Stunde nach (30.). Sekunden nach der Pause erhöhte Christoph Kobald, dessen Kopfball Sandhausens Torhüter Martin Fraisl durch die Hände rutschen ließ (46.).

In Braunschweig glich Fabio Kaufmann (23.) Bochums frühe Führung durch Simon Zoller (5.) zunächst aus. Unmittelbar nach einem umstrittenen Platzverweis gegen Braunschweigs Torhüter Felix Dornebusch nach Videobeweis (59., Torverhinderung) und der anschließenden Aufregung auf dem Platz sorgte Nick Proschwitz (67.) vor 3815 Zuschauern für die Entscheidung. Bochum spielte den fragwürdigen Freistoß nach Dornebuschs Roter Karte mit einer Fair-Play-Geste harmlos zu den Platzherren zurück, die ausgerechnet den nachfolgenden Angriff prompt zum Siegtor nutzten.

(SID)

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