Silberberger: „Ich kann mir nochmal zehn Jahre in Wattens vorstellen“

WSG Tirol und Thomas Silberberger – das passt einfach! Auch in dieser Saison spielt der Klub aus Wattens wieder eine gute Rolle in der ADMIRAL Bundesliga.

Nach 16 gespielten Runden befindet sich die WSG mit 24 Punkten und Platz fünf aktuell voll auf Kurs Richtung Meistergruppe. „Die Hinrunde war holprig und wir haben extrem viel hergeschenkt, aber die Entwicklung der letzten Wochen ist toll“, erklärte Trainer Silberberger bei „Talk und Tore„.

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Bei noch sechs ausstehenden Spielen, ehe die Punkteteilung folgt, darf sich die WSG Tirol also berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Meistergruppe machen. Für Silberberger bleibt aber der „Klassenerhalt das Ziel“: „Es gibt immer einen Nischenplatz im Meisterplayoff, weil irgendein Großklub Probleme hat, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Wenn die Großklubs arbeiten würden gemäß dem, was budgetmäßig auf dem Platz steht, wäre nie ein Platz in den Top-Sechs für solche kleinen Vereine wie uns möglich. Wir haben wahrscheinlich das niedrigste Budget der Liga. Deswegen ist der Klassenerhalt unser Ziel.“

„Wir haben eine Vereinbarung, aber es steht keine Jahreszahl drinnen“

Seit 2o13 coacht Silberberger den einzigen Tiroler Klub im Fußball-Oberhaus. Müdigkeit ist beim 49-Jährigen, der die WSG von der Regionalliga bis in die Bundesliga führte, noch lange nicht zu erkennen. „Ich fühle mich rundum wohl in Wattens. Ich bin Tiroler, das merkt man, glaube ich“, erklärte Silberberger und fügte an: „Ich kann mir nochmal 10 Jahre in Wattens vorstellen. Wir haben eine Vereinbarung, aber es steht keine Jahreszahl drinnen. Die letzten zwei Jahre haben wir nie verlängert in schriftlicher Form.“

Bild: GEPA