SK Sturm zurück an der Spitze – Historische Zahlen prägen Titelkampf
Mit einem überzeugenden 2:0-Sieg gegen den SK Rapid hat der SK Sturm Graz die Tabellenführung in der ADMIRAL Bundesliga zurückerobert und liegt nun punktegleich mit der Wiener Austria an der Spitze. Diese musste sich nach dem 0:0 gegen den WAC mit einem Unentschieden begnügen. Die beiden Vereine, die in dieser Saison mit herausragenden Statistiken glänzen – die Austria mit der besten Abwehr der Liga und Sturm mit einer beeindruckenden Torquote – liefern sich einen spannenden Kampf um den Meistertitel. Auch die Salzburger, die nur zwei Punkte hinter den Führenden liegen, bleiben bei noch acht ausstehenden Runden ein heißer Anwärter auf die Krone.
Die beiden Spitzenreiter – Sturm Graz und die Wiener Austria – strotzen nur so vor beeindruckenden Statistiken, die die Saison noch spannender machen. So stellt die Wiener Austria in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga mit 19 Gegentoren die beste Abwehr der Liga – ein Wert, der zuletzt in der Saison 2012/13 erreicht wurde, als die Austria mit einer fast identischen Defensivleistung (18 Gegentore) den letzten Meistertitel feierte. Diese Defensivstärke hat der Mannschaft von Trainer Stephan Helm bisher viele Punkte gesichert und spielt im Titelrennen eine zentrale Rolle. Vor allem Abwehrchef Aleksandar Dragovic hat in der laufenden Saison für viel Stabilität gesorgt.
Sturm mit starker Offensivbilanz
Der SK Sturm Graz hingegen hat in dieser Saison eine beeindruckende Offensive zu bieten. Mit 54 Toren nach den ersten 24 Spielen hat die Mannschaft von Trainer Jürgen Säumel nicht nur die mit Abstand beste Offensive der Liga, sondern auch einen Wert erreicht, der die Fans an glorreiche Zeiten erinnert. Zuletzt hatte Sturm Graz in der Saison 1997/98 in den ersten 24 Spielen mehr Tore erzielt – damals waren es sogar 56 Treffer, die das Team von Trainer Ivica Osim zur besten Offensive der Liga machten. Diese Offensivkraft zeigt sich auch in der aktuellen Saison, obwohl Toptorjäger Mika Biereth, der mit 11 Toren und 4 Assists bis dahin ein Garant für die Grazer Tore war und auch die Torschützenliste anführte, den Verein im Winter verlassen hat.
Mit Red Bull Salzburg als einzigem richtigen Verfolger und nur noch acht ausstehenden Runden steht das Meisterrennen der ADMIRAL Bundesliga auf Messers Schneide. Wer wird am Ende die Nase vorne haben? Die nächsten Wochen versprechen enorme Spannung im Kampf um den Titel.
Beitragsbild: GEPA
