BEAVER CREEK,COLORADO,USA,15.FEB.15 - ALPINE SKIING - FIS Alpine World Ski Championships, slalom, men. Image shows Marcel Hirscher (AUT). Photo: GEPA pictures/ Andreas Pranter

Ski-WM: Erste Reaktionen zum Herren Slalom

via APA

Vail (Colorado)/Beaver Creek (Colorado) (APA) –

Jean-Baptiste Grange (FRA/Gold): “Es ist unglaublich für mich, ich hätte nie gedacht, hier gewinnen zu können. Ich habe viel gearbeitet in der letzten Woche. Es ist oft so, dass du nicht das beste Gefühl hast zwischen den Läufen. Am Start war ich relativ entspannt. Ich bin gefahren, wie ich fahren muss, um schnell zu sein. Dass alle noch hinter mich gefallen sind, hätte ich nicht geglaubt, es ist ein großes Geschenk für mein Bemühen.”

Fritz Dopfer (GER/Silber): “Ich habe auf keinen Fall damit gerechnet, auch nicht vor dem heutigen Tag. Großer Dank an die medizinische Abteilung, vor einigen Wochen hätte ich mir nicht erträumen können, dass ich hier schmerzfrei stehen kann. Heruntenstehen und warten und zittern, dass kenne ich schon von Sotschi. Da bin ich schlussendlich Vierter geworden, ich habe gehofft, dass es kein Deja-vu gibt. Ich bin belohnt worden für die harte Arbeit.”

Felix Neureuther (GER/Bronze): “Ich habe gewusst, dass noch alles drinnen ist. Wie ich ins Ziel gekommen bin, habe ich mir gedacht, dass es sich nicht ausgeht, wegen dem einen großen Fehler. Sicher ist die Medaille schön, aber man will nie gern von einem Fehler des Konkurrenten profitieren, sondern es normal gewinnen. Ich bin mir bewusst, dass es heute wieder ein vierter Platz werden hätte können. Marcel ist im Endeffekt ausgeschieden, das ist gut für mich, aber er hat auch schon einige Medaillen gewonnen, von dem her ist es schon okay. Es war sehr schwierig. Der erste Durchgang war ein unvorstellbares Gemurkse, gefühlt war der Zweite doppelt so schnell wie der erste. Ich habe probiert alles zu riskieren, das ist bis auf den einen Fehler voll aufgegangen.”

Marcel Hirscher (AUT/ausgeschieden): “So ist es halt, schlussendlich hat sich das Podium noch stark gedreht. Am ersten Tag habe ich ein bisschen Glück gehabt in der Komi, auch die restlichen Rennen waren auch ein Traum, was soll es. Ich habe leider nichts mehr gesehen, aber so ist es. Sieg und Niederlage können oft zehn Tore getrennt sein, das ist das krasse am Sport, dass es schnell geht. Ich darf aber nicht sudern anfangen, ich habe drei Medaillen, zwei Goldene, eine Silberne, allgemein war es eine super WM.”

Reinfried Herbst (AUT/12. Platz): “Der zweite Durchgang war sicher nicht schlecht, mir war es wichtig, dass ich eine saubere Fahrt habe, ohne Bock, das ist mir schon gelungen. Es war ein guter Lauf, ich wollte, dass es grün aufleuchtet, das war mein erstes Ziel. Es war okay. Das Empfinden von der Piste war sehr gut.”

Michael Matt (AUT/ausgeschieden): “Ich habe probiert, voll zu riskieren, bis dahin (Anm.: Einfädler) ist es mir auch gut gelungen. Die Sicht war eigentlich super, es wäre noch viel drinnen gewesen. Die Top-15 wären sich leicht ausgegangen, es wäre von der Startliste her brutal wichtig gewesen. Der zweite Durchgang war viel angenehmer zu fahren.”