Sky Info: Alaba-Deal mit Real doch nicht perfekt

Ein Wechsel von Abwehrstar David Alaba von Triple-Sieger Bayern München zum spanischen Rekordmeister Real Madrid wird offenbar konkreter, aber nach Sky Info ist noch nichts final entschieden. Auch ein Medizincheck wurde nicht absolviert.

Es ist noch keine finale Entscheidung in der Causa David Alaba gefallen! Nach Sky Infos hat Real ein großes Angebot vorgelegt, jedoch finden noch weitere Gespräche mit anderen europäischen Topklubs (PSG, Barcelona, Manchester City und Manchester United) statt.

Die endgültige Entscheidung soll erst im Frühling im April oder Mai fallen. Alabas Berater Pini Zahavi möchte unbedingt noch die Präsidentschaftswahlen bei Barcelona abwarten. Sollte Joan Laporta die Wahlen gewinnen, möchte die Beraterseite auf jeden Fall ernsthafte Gespräche mit Laporta beginnen.

Dementi kamen auch von Alaba senior. „Die Meldungen aus Spanien kann ich nicht bestätigen. Es ist noch nichts fix oder unterschrieben. Es gibt viele Interessenten„, sagte George Alaba der „Bild“-Zeitung (Online-Ausgabe).

Noch kein Medizincheck absolviert

Die spanische Sportzeitung Marca hatte berichtet, dass sich der österreichische Nationalspieler und die Königlichen mittlerweile auf einen Vierjahresvertrag ab dem kommenden Sommer geeinigt haben und auch der Medizincheck erfolgreich absolviert wurde.

Nach Sky Informationen stimmt dies jedoch nicht. „Das müssen wir dementieren“, sagte Sky Reporter Torben Hoffmann. „Nach unseren Infos gibt es noch keine finale Einigung und zudem ist der Medizincheck auch noch nicht absolviert.“

Eine Ablösesumme wird bei Alaba nicht fällig, da der Vertrag in München Ende Juni ausläuft. Der Österreicher soll laut Marca bei den Königlichen rund 11 Millionen Euro netto verdienen.

Alaba darf seit 1. Januar verhandeln

Nach langwierigen Verhandlungen hatten sich die Bayern und Alaba im vergangenen Jahr nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen können. Seit dem 1. Januar kann der 28-Jährige deshalb mit anderen Vereinen verhandeln.

Werbung

(SID)

Beitragsbild: Imago