Slalom-Hoffnungsträger erkrankt: Nächster ÖSV-Dämpfer in Wengen
Der Slalom am Sonntag (10.15 und 13.15 Uhr) bildet den Abschluss der Internationalen Lauberhornrennen 2025.
Die österreichischen Techniker haben sich in diesem Ski-Weltcup-Winter nur abschnittsweise in die Auslage gefahren und warten noch auf einen Podestplatz im Slalom. Manuel Feller schied zuletzt zweimal mit Blick auf das Podium im zweiten Durchgang aus. „Fahnen hochhalten, weitermachen!“, gab Cheftrainer Marko Pfeifer schon in Adelboden als Parole aus.
Man muss bis in die Saison 1984/85 zurückgehen, um einen schlechteren Saisonstart der Österreicher im Slalom zu finden. Damals gab es erst im zehnten Slalom des Winters den ersten Podestplatz. Dabei ist die Dichte in der aktuellen Mannschaft durchaus vorhanden: Im ersten Adelboden-Durchgang hatten sich vor einer Woche sieben ÖSV-Aktive in den Top 19 klassiert – mit Feller an der Spitze des Klassements. „Dann war es natürlich ein bitterer zweiter Durchgang für uns“, sagte Pfeifer. Fabio Gstrein als Fünfter und Michael Matt als Neunter waren am Ende die besten aus dem österreichischen Lager, Johannes Strolz wurde 15.
Noel als dreifacher Slalom-Saisonsieger Favorit
Der Sieg ging an den Franzosen Clement Noel, der mit nunmehr drei Erfolgen der stärkste Slalomläufer in dieser Saison ist. Außer dem Olympia-Champion und zweimaligen Wengen-Sieger gewannen die Norweger Henrik Kristoffersen (Val d’Isere) und Timon Haugan (Alta Badia) sowie der Bulgare Albert Popow (Madonna di Campiglio) jeweils ein Rennen. Nach Wengen warten mit Kitzbühel und Schladming noch zwei Slalom-Events in Österreich, ehe die Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm beginnt.
Mayer äußert sich zu möglichem Comeback: „Noch immer nicht ausgeschlossen“
In Wengen waren die Vorzeichen bei zwei Aushängeschildern im ÖSV-Team schlecht: Feller und Marco Schwarz kämpften mit einer Erkrankung, wobei Schwarz für sich aber Entwarnung gab. „Leichte Verkühlung, aber das sollte mich nicht hindern“, sagte er.
(APA).
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