Frühes Aus für Ruud – Zverev und Rublev weiter
Casper Ruud ist bereits in der zweiten Runde des Tennis-Rasenklassikers von Wimbledon ausgeschieden.
Der dreifache Grand-Slam-Finalist unterlag am Donnerstag auf dem Center Court dem britischen Wildcard-Spieler Liam Broady mit 4:6,6:3,6:4,3:6,0:6.
Ruud, die Nummer vier der Welt, lag gegen den um 138 Positionen schlechter platzierten Broady zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen in Führung. Danach verlor der Norweger aber komplett die Kontrolle über das Spiel und kassierte im fünften Durchgang die Höchststrafe. In Wimbledon kam Ruud noch nie über die zweite Runde hinaus.
Spiele von Medvedev und Murray unterbrochen
Das Duell des an Nummer drei gesetzten Daniil Medwedew mit dem Franzosen Adrian Mannarino wurde beim Stand von 6:3,6:3,4:4 für den Russen aufgrund der eingetretenen Dunkelheit unterbrochen und wird am Freitag fortgesetzt.
Auch das Duell zwischen Andy Murray und Thiem-Bezwinger Stefanos Tsitsipas wurde am Donnerstagabend beim Stand von 2:1 nach Sätzen für den Schotten unterbrochen und wird am Freitag fortgesetzt (ab 12 Uhr live bei Sky – streame das Wimbledon-Turnier mit dem SkyX-Traumpass).
Rybakina schaltet Cornet aus
Bei den Frauen qualifizierte sich Titelverteidigerin Jelena Rybakina dank eines 6:2,7:6(2)-Erfolges über die Französin Alizé Cornet für die dritte Runde, während Anett Kontaveit nach ihrer Niederlage die Tenniskarriere beendete.
Zverev souverän weiter
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat seine erste Hürde bei den 136. All England Championships souverän genommen.
Der 26-Jährige zeigte gegen den stark aufspielenden niederländischen Qualifikanten Gijs Brouwer eine solide Leistung und zog durch ein 6:4, 7:6 (7:4), 7:6 (7:5) in die zweite Runde von Wimbledon ein. Dort trifft Zverev am Freitag auf Yosuke Watanuki (Japan).
Zverev hatte lange auf seinen Einsatz im All England Club warten müssen, wegen des Regens in London verschob sich sein eigentlich für Dienstag angesetztes Match gegen Brouwer auf Donnerstag.
Der frühere Weltranglistenzweite brauchte Anlaufzeit, spielte danach aber konzentriert und konnte sich auf seinen Aufschlag verlassen. Nach 2:15 Stunden verwandelte er seinen dritten Matchball mit einem Ass.
Rublev in vier Sätzen weiter
Andrej Rublew hat nach einer anfänglichen Schwächephase die dritte Runde des Tennis-Rasenklassikers von Wimbledon erreicht. Die Nummer sieben des Turniers bezwang am Donnerstag im rein russischen Duell Aslan Karazew mit 6:7(4),6:3,6:4,7:5.
Rublew, der im vergangenen Jahr aufgrund des Verbots für russische und weißrussische Spieler nicht in Wimbledon antrat, steigerte sich nach einem durchwachsenen ersten Satz und gewann am Ende doch noch souverän. Sein nächster Gegner wird in der Partie zwischen David Goffin und Tomas Barrios Vera ermittelt.
Wawrinka nun gegen Djokovic
Stan Wawrinka erspielte sich unterdessen ein Duell mit Topfavorit Novak Djokovic. Im Zweitrundenduell mit dem um 15 Jahre jüngeren Tomas Etcheverry behielt der 38-jährige Schweizer mit 6:3,4:6,6:4,6:2 die Oberhand.
Es war das erste Mal seit acht Jahren, dass Wawrinka die dritte Runde des Grand-Slam-Turniers in London erreicht hat.
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