Später Ausgleichstreffer im Supercup: Guardiola kritisiert lange Nachspielzeit

Pep Guardiola hat sich nach der Niederlage im englischen Supercup kritisch über lange Nachspielzeiten geäußert.

Der Trainer von Triple-Gewinner Manchester City hatte mit seinem Team am Sonntag gegen den FC Arsenal in der elften Minute der Zusatzspielzeit noch den 1:1-Ausgleich kassiert, das folgende Elfmeterschießen ging 1:4 verloren. Eigentlich sollten acht Minuten nachgespielt werden, wegen einer Verletzungspause dauerte die Partie im Londoner Wembley-Stadion aber noch länger.

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An diese Nachspielzeiten werde man sich gewöhnen müssen, sagte Guardiola und bemerkte, er habe nicht das Gefühl gehabt, dass acht Minuten mehr erforderlich gewesen wären. „Aber die Spieler und die Trainer werden nicht nach ihrer Meinung gefragt“, sagte der 52-Jährige. Jetzt würden die Spiele sicher 100 Minuten dauern.

„Und stellt Euch vor, sie verlängern sie wegen der Tore und es steht 4:3 – ich werde um 9 Uhr morgens noch spielen“, prophezeite Guardiola scherzhaft und fügte hinzu: „Fragt mich nicht nach meiner Meinung.“

Dass seine Mannschaft nach dem Gewinn von Meisterschaft, FA-Cup und Champions League in der vergangenen Saison die nächste Trophäe verpasste, trug der einstige Bayern-Coach mit Fassung. „Wir sind enttäuscht, weil wir dicht dran waren. Aber das ist Fußball, Du kannst nicht immer gewinnen.“

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(sport.sky.de)/Bild: Imago