Spanien und Irland stehen in EM-Quali vor der Ziellinie
Vier Nationen haben mit Stand Montagnachmittag ihr Ticket für die Fußball-EM 2020 in der Tasche. Am Dienstag können mit Spanien und Irland zwei weitere dazukommen. Der dreimalige Europameister Spanien steht in der Gruppe F kurz vor dem Ziel, reicht doch in Solna gegen Schweden bereits ein Unentschieden. Gruppe-D-Spitzenreiter Irland benötigt in Genf einen Sieg gegen die Schweiz.
Spanien war am Samstag quasi in letzter Sekunde an der vorzeitigen Qualifikation gescheitert. In einem Duell mit dem anderen skandinavischen Team in der Gruppe kassierten die Iberer erst in der Nachspielzeit den Ausgleich, nur ein 1:1 gab es daher in Oslo gegen Norwegen. Kapitän Sergio Ramos, der sein 168. Länderspiel für „La Roja“ bestritt, gab sich danach schwer enttäuscht.
Mittlerweile hat sich der Abwehrchef von Real Madrid aber wieder gefangen. „Wir gehen mit Ruhe und Zuversicht in die übrigen Spiele“, sagte Ramos vor dem Spiel in der Friends Arena gegen die zweitplatzierten Schweden, die nur einen Punkt vor Rumänien und vier Punkte vor Norwegen liegen. Die Verfolger treten in Bukarest gegeneinander an, bei Norwegen fehlt Salzburg-Stürmer Erling Haaland wegen einer Hüftverletzung.
Irland mit Auswärtserfolg gegen Schweiz fix bei Europameisterschaft
In Gruppe D hat Irland die beste Ausgangsposition und kann mit einem Sieg gegen die Schweiz bereits alles klar machen. Am Samstag enttäuschte die Mannschaft von Trainer Mick McCarthy beim 0:0 in Georgien aber über weite Strecken. „Wir wollen besser spielen in der Schweiz, so wie wir das im Lauf der Qualifikation schon gezeigt haben“, sagte der 60-Jährige. Die wie Irland bei 12 Punkten stehenden Dänen sind am Dienstag spielfrei, können aber selbst bei einem eidgenössischen Sieg nicht auf Platz drei zurückfallen.
(APA)
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