Stankovic: “Rieds Spielphilosophie gehört der Liga adaptiert”

via Sky Sport Austria

Marko Stankovic hat die SV Ried im Jänner nach nur etwas mehr als einem halben Jahr Richtung Indien verlassen. Da war die Welt in Oberösterreich allerdings noch in Ordnung: Zum Zeitpunkt seines Wechsels zu Pune City war Ried Winterkönig und hatte zwei Punkte Vorsprung auf den FC Wacker Innsbruck. Da schien der Aufstieg nur noch Formsache zu sein. Jetzt dagegen fehlen auf den Tabellenführer ganze zwölf Punkte:

“In Kapfenberg war ich auf der Tribüne und hab gesehen, dass die Jungs nicht die Idee haben, welche Laufwege sie wählen sollen (…) Von dem her müssen sie probieren, mehr den Ballbesitz zu forcieren und die Gegner müde spielen, so wie es Wacker Innsbruck jetzt sehr gut macht.”

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Ried ist in der Rückrunde ein Schatten seiner selbst. Im Kalenderjahr 2018 hat der Herbstmeister erst einen Sieg einfahren können. Für Stankovic passt allerdings die Spielphilosophie auch nicht gänzlich:

“Ried hat eine bestimmte Spielphilosophie, die sehr gut ist, auch sehr modern, aber die gehört an die Liga adaptiert. Man spielt sehr hohes Pressing, will auf zweite Bälle gehen (…) Nur das Problem ist in der zweiten Liga, viele Vereine wissen, dass sie dann spielerisch den Kürzeren ziehen werden, agieren dann mit hohen Bällen, sodass gar kein Pressing zustande kommt. Jetzt hat man viel Ballbesitz und weiß aber relativ wenig damit anzufangen.”