Starke Sturm-Bilanz gegen Klagenfurt – Eine Ausnahme als warnendes Beispiel

Der SK Sturm hat am Sonntag die Meisterschaft in der eigenen Hand. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Austria Klagenfurt könnten die Grazer ihren ersten Meistertitel seit 2011 fixieren.

Mut machen dürfte der Ilzer-Elf die starke Gesamtbilanz gegen Klagenfurt – mit einer Ausnahme, die sich am Wochenende aus Grazer Sicht auf keinen Fall wiederholen sollte.

In der laufenden Saison holte Sturm Graz aus den bisherigen drei Spielen gegen das Team von Trainer Peter Pacult sieben Punkte. Auswärts gab es in mit einem 3:0 (14. Runde | VIDEO-Highlights) und einem 4:0 (23. Runde | VIDEO-Highlights) jeweils deutliche Siege.

Unerwartetes Remis in Runde drei

Zum Stolperstein wurden die Klagenfurter im ersten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit, als sich die Grazer in der heimischen Merkur Arena mit einem 0:0 begnügen mussten.

Beim auf den ersten Blick überraschenden Punktverlust war der Spielverlauf jedoch nicht auf Seiten der Grazer. Sturm-Verteidiger David Schnegg sah in der 33. Minute nach einem Foulspiel an Simon Straudi die Rote Karte, Sturm spielte somit eine Stunde in Unterzahl.

VIDEO: Rot für Schnegg nach VAR-Check

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Remis am Sonntag könnte Meistertitel kosten

Ein neuerliches Remis könnte für Sturm am kommenden Sonntag aber schon zu wenig sein. Sollte Salzburg parallel gegen den LASK voll anschreiben, würden die Salzburger nach Punkten gleichziehen und wären aufgrund des gewonnenen direkten Duells Meister.

Abgesehen vom Unentschieden in Runde drei haben die Grazer aber eine außerordentlich starke Bilanz gegen die Waidmannsdorfer vorzuweisen. Aus bisher elf Ligaspielen seit dem Klagenfurter Bundesliga-Aufstieg holten die „Blackies“ neun Siege. Nur in der 19. Runde der Saison 2022/2023 gab es für Sturm beim 1:2 vor heimischem Publikum die bislang einzige Niederlage gegen die Kärntner.

Bildergalerie: Die letzte Sturm-Meistermannschaft 2011

Bild: GEPA