PRAGUE,CZECH REPUBLIC,28.JUL.21 - SOCCER - UEFA Champions League, qualification, Sparta Praha vs SK Rapid Wien. Image shows Marco Gruell (Rapid). Photo: GEPA pictures/ Philipp Brem

Statistik oder Form? Rapid will bei Lieblingsgegner LASK zurück in die Erfolgsspur

von Mathias Blaas

Der LASK empfängt am Samstag in der 2. Runde der ADMIRAL Bundesliga den SK Rapid Wien (ab 16:00 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass). Während die Oberösterreichern ein Start nach Maß in die neue Saison gelang, sind die Gäste aus Wien-Hütteldorf bereits unter Zugzwang.

Nach dem bitteren Ausscheiden in der Champions-League-Quali und dem verpatzten Liga-Auftakt gegen Hartberg (Spielbericht + VIDEO-Highlights) will Trainer Dietmar Kühbauer und seine Mannschaft beim LASK unbedingt anschreiben. Statistisch sind die “Athletiker” ein Traumgegner für Rapid, denn zuletzt konnten die “Grün-Weißen” gegen die Linzer immer punkten.

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Statistik spricht für Rapid

  • Der LASK verlor in der Bundesliga bisher 58-mal gegen Rapid – häufiger als gegen jedes andere Team. Insgesamt kassierte der LASK 218 Gegentore gegen Rapid – mehr als gegen jede andere Mannschaft in der Bundesliga.
  • Rapid ist gegen den LASK seit 7 Bundesliga-Spielen ungeschlagen (6 Siege, 1 Remis) – unter den aktuellen Bundesligisten haben die Hütteldorfer nur gegen die Admira eine bessere Bilanz (9 Spiele). Der LASK ist hingegen gegen kein anderes Bundesliga-Team aktuell so lange sieglos.
  • Rapid traf in seinen letzten 8 Auswärtsspielen in der ADMIRAL Bundesliga beim LASK immer (insgesamt 15 Tore). Das war Rapid zuvor nur von August 1974 bis November 1979 gelungen, damals sogar in 9 Auswärtsspielen (19 Tore).

Liga-Fehlstart und CL-Quali-Aus: Rapid formschwach

  • Rapid verlor 4 der letzten 5 Bundesliga-Spiele – das sind genauso viele Niederlagen wie in den 28 Ligaspielen zuvor zusammen.
  • In 5 der letzten 6 Bundesliga-Spiele kassierte Rapid mindestens 2 Gegentore, so oft wie in den 27 BL-Spielen zuvor zusammen. Nur beim 3-0 gegen den LASK in der 32. Runde der Vorsaison war dies nicht der Fall.

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Spielervergleich: Goiginger gegen Grüll

Thomas Goiginger und Marco Grüll sind wichtige Offensivkräfte für ihre Teams, mit dem Sky Sport Player Index wagen wir vor dem direkten Duell den Vergleich der beiden Flügelspieler.

Während Goiginger seit Jahren eine Stütze des LASK-Angriffs darstellt, wechselte Grüll erst zu Saisonbeginn zu Rapid Wien. In der vergangenen Saison traf Goiginger in 28 Bundesliga-Spielen sechs Mal und steuerte sieben Vorlagen bei, in der aktuellen Spielzeit stand der 28-Jährige in beiden Pflichtspielen der Oberösterreicher in der Startelf. Im ÖFB-Cup erzielte er je ein Tor und einen Assist, in der ersten Bundesliga-Runde beim SCR Altach (Spielbericht + VIDEO-Highlights) glänzte er mit guten Offensiv- und Zweikampfwerten.

Der 23-jährige Grüll spielte in der abgelaufenen Spielzeit noch für die SV Ried – in 31 Liga-Partien machte er elf Tore und vier Assists. Den SK Rapid hatte der junge Linksaußen bereits im Februar überzeugt, sodass er vorzeitig einen Vertrag bei den Hütteldorfern unterzeichnete und im Sommer ablösefrei nach Wien wechselte. Im Gegensatz zu zahlreichen Rapid-Angreifern startete Grüll gut in die Saison: Im ÖFB-Cup erzielte er sein erstes Tor im grün-weißen Dress, in der Champions-League-Quali stand er zwei Mal über 90 Minuten auf dem Platz. Beim enttäuschenden Liga-Auftakt gegen Hartberg war Grüll über weite Strecken bemüht, was ihm gute Offensivwerte einbrachte.

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Kühbauer kann “400er”-Marke knacken

Dietmar Kühbauer bejubelte als Trainer in seinen 261 Liga-Spielen bisher 399 Tore. Gelingt Rapid gegen den LASK ein Torerfolg, würde er als insgesamt 10. Bundesliga-Trainer die Marke von 400 Toren knacken.

(OPTA / Red.)

Bild: GEPA