Das Formel-1-Wochenende in Sepang beginnt für drei Fahrer mit einem Nachteil. Arvid Lindblad, Isack Hadjar und Franco Co

Strafenhagel in Malaysia: Drei F1-Piloten müssen nach hinten

•

Das Formel-1-Wochenende in Sepang beginnt für mehrere Fahrer mit einem Nachteil. Arvid Lindblad, Isack Hadjar und Franco Colapinto werden aufgrund von Motorwechseln und einer offenen Grid-Strafe in der Startaufstellung zurückversetzt.

Noch bevor die Qualifikation beginnt, stehen die ersten „Verlierer“ fest. Gleich drei Fahrer müssen beim in Malaysia ausgerichteten Bahrain-GP Strafplätze in Kauf nehmen.

Der Große Preis von Bahrain live auf Sky Sport F1!

Die Rückkehr der Formel 1 nach Malaysia in Form des Großen Preises von Bahrain wird für mindestens gleich drei Piloten mit Startplatzstrafen einhergehen. Alle betroffenen Fahrer werden für neue Teile an der Power Unit strafversetzt.

In die Vollen gingen dabei die Racing Bulls am Fahrzeug von Arvid Lindblad: Der junge Brite bekommt gleich eine fast komplett neue Antriebseinheit, der Weltmotorsportverband listet einen neuen Verbrennermotor, Turbolader und eine frische Abgasanlage beim WM-Elften. Formal bedeuten diese Veränderungen eine Versetzung von 30 Positionen nach hinten.

HIGHLIGHTS | Großer Preis von Bahrain | 1. Freies Training

Hadjar hofft auf Rennpace

Weiter vorne im Feld legte auch das Mutterteam Red Bull Hand an: Isack Hadjar, der in Baku bei seiner Rückkehr von einer Handgelenksverletzung einen starken dritten Platz einfuhr, bekommt ebenfalls eine neue Verbrennereinheit. Das siebte Aggregat der Saison bedeutet für den Franzosen eine Startplatzstrafe von fünf Positionen.

„Es wird schwierig für mich werden. Ich muss zwar eine Strafe von fünf Startplätzen hinnehmen, aber selbst dann glaube ich, dass es eine Strecke ist, auf der man nach vorne kommt, wenn man das Renntempo hat“, sagte Hadjar am Donnerstag in Sepang.

Colapinto kumuliert Strafplätze

Der dritte von einer Strafe betroffene Fahrer dürfte F1-Fans aus Aserbaidschan noch gut in Erinnerung geblieben sein. Franco Colapinto verbremste sich beim Safety-Car-Restart in Baku komplett und räumte unter anderem seinen Alpine-Teamkollegen Pierre Gasly und Weltmeister Lando Norris ab. Dafür kassierte der Argentinier eine Zwangsversetzung von fünf Positionen, die durch seinen Ausfall auf den nächsten Grand Prix übertragen wurde.

Diese Strafe „nutzt“ Alpine nun und legt mit dem Einbau der fünften Verbrennereinheit direkt nochmal zehn Strafplätze obendrauf. Somit wird auch Colapinto wohl aus der letzten Reihe in den Bahrain-GP in Malaysia gehen müssen.

Werbung