Strafsenats-Mitglied Scherbaum über Amanda-Ausschluss: „Keine gravierende Fehlentscheidung“

via Sky Sport Austria

Für Austria Klagenfurt ist die erste Bundesliga-Saison bis dato noch nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Rote Karten und VAR-Entscheidungen zu Ungunsten der Klagenfurter trüben die Stimmung, trotz der bisher sportlich recht erfolgreichen Spiele. Und mit Meister Red Bull Salzburg wartet ein starker Gegner auf die Klagenfurter (ab 16:00 Uhr live und exklusiv auf Sky Sport Austria 2 – streame das Spiel mit dem SkyX-Traumpass).

Für SKA-Trainer Peter Pacult ist die Entscheidung der Schiedsrichter nicht nachzuvollziehen. „Wo soll er mit seinem Körper hingehen? Ich kann mit der Entscheidung nicht leben, weil sonst müsste man schon langsam mit dem Fußball aufhören“, kritisierte Pacult den Ausschluss von Amanda, nachdem sich der VAR bei der Aktion eingeschalten hatte.

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Peter Pacult nach umstrittener VAR-Entscheidung: „Ich frage mich, ob wir den Fußball nicht komplett kompliziert und depperter machen“

Man hoffte auf Seiten der Klagenfurter auf einen Freispruch durch den Strafsenat. Doch dieser sprach das Urteil: Ein Spiel Sperre für Glorie Amanda – das Mindeststrafmaß. Für Mag. Dr. Oliver Scherbaum, Mitglied des Strafsenates, ist das Urteil rechtens. „Die FIFA-Regulatorien sehen vor, dass ein Spieler, der des Feldes verwiesen wird, für das nächste Bewerbsspiel zu sperren ist“, so Scherbaum. Laut Scherbaum kann man von einer Sperre absehen, jedoch nur dann, wenn eine „gravierende Fehlentscheidung“ vorliegt.