Straka: Erste Bank Open „würden mit einem tiefblauen Auge davonkommen“

Thiem-Manager und Turnier-Veranstalter Herwig Straka hat sich am Dienstag den Fragen von Sky-Kommentator Otto Rosenauer gestellt. Der Organisator der Erste Bank Open in Wien spricht über die Auswirkungen der Corona-Pandemie und erzählt, wie es für Dominic Thiem in naher Zukunft weitergehen könnte.

Seit Mitte März und der Ausbreitung des Coronavirus steht die Tennis-Welt still. Zahlreiche Turniere – unter anderem die Grand-Slam-Turniere in Roland-Garros und Wimbledon – mussten bereits verschoben oder gar abgesagt werden. „Wir sind eine der wenigen Sportarten, die wirklich international sind und eine hohe Reisetätigkeit haben. Das heißt, selbst wenn es wieder erlaubt ist in einzelnen Ländern zu spielen, kann es immer noch sein, dass die Tour selbst hinter verschlossenen Türen nicht fortgesetzt werden kann, weil die Spieler nicht reisen dürfen“, sagt Straka, der hofft, dass die Tour aber im Spätsommer oder spätestens Herbst den Turnierbetrieb wieder aufnehmen kann.

Damit ist auch noch offen, ob das ATP-500-Turnier in Wien wie geplant in der letzten Oktober-Woche stattfinden kann. „Es ist sicher ein sehr schwerer Moment, aber wir haben ein paar Reserven und würden die dann dafür aufbrauchen. Wir würden mit einem tiefblauen Auge davonkommen. Ein zweites Jahr würde sicher nicht gehen“, stellt Straka klar, sollte es tatsächlich zu einer Absage kommen.

Thiem trainiert nach der Öffnung der Sportstätten für Spitzensportler in Österreich seit letzter Woche im „Better Tennis Center“ in Alt Erlaa. Um wieder einen Wettkampfrhythmus zu erlangen und auf andere Top-Spieler zu treffen, gibt es laut Straka bereits einige „innovative Ideen“. So könnte es zum Beispiel eine eigene Turnierserie in Österreich oder auch Deutschland geben.

https://www.skysportaustria.at/videopodcast-19-dominic-thiem-und-der-neue-trainingsalltag/

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