Strittiger WAC-Elfer gegen GAK: VAR verteidigt Entscheidung

Der zwischenzeitliche 1:3-Treffer beim spektakulären Comeback und dem letztendlichen 4:3-Sieg des WAC gegen den GAK sorgte für reichlich Diskussionen. Nach einem Zweikampf zwischen WAC-Spieler Thomas Sabitzer und GAK-Verteidiger Martin Kreuzriegler im Strafraum der Grazer ließ Schiedsrichter Isa Simsek das Spiel zunächst weiterlaufen. Erst nach einer Intervention des VAR entschied er schließlich auf Elfmeter.

In seinem wöchentlichen Rückblick zur 15. Runde nahm der VAR Österreich Stellung zu dieser Szene. Man stellte klar, dass der Schiedsrichter „nach dem vom VAR empfohlenen ‚On-Field-Review‘ richtigerweise seine Entscheidung auf Strafstoß für den WAC änderte.“

Die komplette VAR-Mitteilung im Wortlaut:

„Der WAC-Spieler #10 läuft in den Strafraum. Der GAK-Spieler #4 verpasst den Ball, trifft den Gegner am Fuß und bringt ihn zu Fall. Zudem streckt der Spieler #4 dabei seinen Arm aus, trifft den WAC-Spieler im Halsbereichund versucht, so zu verhindern, dass sich der WAC-Spieler weiter nach vorne bewegt. Nachdem vom VAR empfohlenen „On-Field-Review richtigerweise seine Entscheidung auf Strafstoß für den WAC“

Aberkannter Yeo-Führungstreffer

Auch im Spiel zwischen dem Red Bull Salzburg gab es eine diskutable Situation. Der aberkannte Führungstreffer von Yeo sorgte nach dem 1:1-Unentschieden zwischen dem TSV Hartberg und Red Bull Salzburg für Diskussionen. Schiedsrichter Alan Kijas bewertete dabei einen Luftzweikampf zwischen Salzburg-Stürmer Peter Ratkov und Hartberg-Verteidiger Mateo Karamatic als Foul des Angreifers. Ein Eingreifen des VAR blieb aus.

Die komplette VAR-Mitteilung im Wortlaut:

„Der RBS-Spieler #21 springt im Kampf um den Ball. Dabei gibt es in der Sprungbewegung einen geringfügigen, leichten Stoß mit dem Arm des RBS-Spielers an der Schulter des Hartberg-Spielers #6. Der RBS-Spieler spielt den Ball zu einem Teamkollegen, der ein Tor erzielt. Der Schiedsrichter verzögert seinen Pfiff gemäß des VAR-Protokolls und entscheidet dann auf Freistoß. Der Schiedsrichter sollte auf Tor entscheiden, da eine derartige Bewegung zum Spiel gehört. Der VAR sollte nicht eingreifen, da kein klarer, offensichtlicher Fehler des Schiedsrichters vorliegt.“

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Ausbleibender Elfmeterpfiff bei GAK gegen WAC

Beim spektakulären 4:3-Sieg des WAC gegen den GAK sorgte eine weitere Szene in der 61. Minute für Diskussionen. GAK-Torhüter Jakob Meierhofer traf nach einer Ecke WAC-Spieler Dominik Baumgartner am Kopf. Der Elfmeterpfiff blieb aus. Der VAR räumte in diesem Fall einen Fehler des Schiedsrichters ein: „Der Schiedsrichter sollte auf Strafstoß entscheiden, nachdem der VAR ihm einen „On-Field-Review“ empfohlen hat.“

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Beitragsbild: GEPA