Struber: Salzburg-Raute „nicht in Stein gemeißelt“
Am Sonntag feiert Trainer Gerhard Struber sein Debüt beim FC Red Bull Salzburg. Der Neo-Coach empfängt mit seiner Elf die WSG Tirol (ab 16 Uhr live & exklusiv auf Sky Sport Austria 1 – streame das Spiel mit dem Sky-X-Traumpass).
Am Dienstag leitete Struber sein erstes Training als Salzburg-Cheftrainer. „Ich bin viel im Austausch mit dem Staff und den Spielern“, betonte der 46-Jährige am Freitag auf einer Pressekonferenz, der vorerst nicht alles auf den Kopf stellen will. „Natürlich verlasse ich mich auch auf mein eigenes Gefühl. Aber ich habe sehr, sehr kompetente Leute neben mir und bin speziell jetzt gut beraten, da genau hinzuhören“, stellte er fest.
Welches System lässt Struber spielen?
„Wir können die Raute ja sehr fluid machen, das kann sich im Spiel verändern. Deswegen wird sie uns weiter begleiten“, erklärte er im Hinblick auf die spielerische Ausrichtung. Mittelfristig denkt der Ex-Coach des WAC, von Barnsley und den NY Red Bulls allerdings durchaus offen. „Sie ist nicht in Stein gemeißelt, möglicherweise möchten wir auch hier einen weiteren Schritt machen.“
Alles beim Alten bleibe vorerst im Tor. „Alexander Schlager ist die Nummer eins“, bestätigte Struber. Im Sturm ist der Trainer aber zum Umdenken gezwungen. Altach-Torschütze Petar Ratkov fällt mit einer Oberschenkelblessur aus, Roko Simic könnte in die Startformation rutschen. Der so lange verletzte Fernando sei noch nicht ganz so weit: „Geduld ist Gebot der Stunde“, gab ein grundsätzlich „zuversichtlicher“ Struber zu bedenken.
(Red., APA) / Bild: GEPA
