Sturm feiert knappen Heimsieg gegen Schlusslicht Blau-Weiß
Sturm Graz feierte in der 20. Runde der ADMIRAL Bundesliga einen mühevollen 1:0-Heimsieg gegen Blau-Weiß Linz durch ein Tor von Belmin Beganovic (35./Elfmeter) und kletterte damit auf Platz zwei in der Tabelle. Schlusslicht Blau-Weiß fehlen weiterhin drei Zähler auf den Vorletzten GAK.
Bei den Grazern fehlte unter anderem der verletzte Kreativgeist Otar Kiteishvili, dafür stand dessen georgischer Landsmann Gizo Mamageishvili erstmals in Sturms Liga-Startformation – und sorgte gleich in der vierten Minute für Aufsehen. Sein Seitfallzieher klatschte an die Latte. Die ersten Offensivaktionen hatten allerdings die Gäste verzeichnet. Sturm-Goalie Matteo Bignetti konnte einen Freistoß von Simon Seidl aus relativ großer Distanz aufs Tormanneck nur ins Torout abwehren, den darauffolgenden Corner köpfelte David Bumberger daneben.
Entscheidung durch Elfmeter
In der 13. Minute jubelte Seedy Jatta über Sturms vermeintliches 1:0, der Treffer wurde jedoch aberkannt, weil Jon Gorenc Stankovic davor Blau-Weiß-Goalie Nico Mantl mit dem Ellbogen attackiert hatte. Davor wie danach sahen die 14.217 Zuschauer eine unspektakuläre Partie ohne klare Vorteile für eines der beiden Teams, die Entscheidung brachte ein VAR-Elfmeter. Mamageishvili wurde knapp innerhalb des Sechzehners von Mamadou Fofana getroffen, nach Einschaltung des Videoreferees gab es Strafstoß, den Beganovic sicher verwandelte.
1:0 Belmin Beganovic (34./Elfmeter)
In der zweiten Hälfte erarbeitete sich Sturm zunächst ein Übergewicht, das zweite Tor wollte aber nicht gelingen. Ryan Fosso zielte vom Fünfereck am Tor vorbei (48.), Jacob Hödl scheiterte ebenso an Mantl (60.) wie Paul Koller (76.). Im Finish zogen sich die Steirer immer weiter zurück, um den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das gelang, obwohl Jeyland Mitchell in der Schlussphase wegen eines Kopfstoßes gegen David Riegler ausgeschlossen wurde.
Rote Karte für Mitchell (90.+1)
Die Linzer kamen zu keiner echten Ausgleichschance und erlitten eine Woche nach dem Heim-2:1 gegen den WAC wieder einen Rückschlag. Für Sturm war es im dritten Heimmatch in diesem Jahr der dritte 1:0-Sieg, zuvor war dies gegen Brann Bergen und Ried geglückt.
(APA) / Artikelbild: GEPA
