Sturm Graz sichert sich nächsten Titel

Wie die Großen, so die Kleinen – nach dem Double sicherte sich der SK Sturm Graz auch den Sieg beim Volkswagen Junior Masters.

Die zwölfte Auflage des österreichweit größten Nachwuchsturniers, das Kinder unter 13 Jahren anspricht und im vergangenen Herbst mit zwei Qualifikationsturnieren Fahrt aufgenommen hat, wurde am Samstag in Grödig entschieden.

16 Teams hatten die Qualifikation gemeistert und waren zum Showdown nach Salzburg gereist, wo sich die Grazer im Finale gegen den Wolfsberger AC mit 3:0 durchsetzen konnten. Im kleinen Finale gewann Austria gegen die WSG Tirol mit 3:2, damit sicherten sich die Wiener, die das Volkswagen Junior Masters 2018 für sich entscheiden konnten, Rang drei.

Prominente Zaungäste

Mit Viktoria Schnaderbeck und Julian Baumgartlinger bekam der heimische Fußballnachwuchs auch beim Finalturnier fachkundige und fußballprominente Unterstützung. Die ehemaligen ÖFB-Teamkapitäne geizten wie bereits während der Qualifikation im vergangenen Herbst weder mit Tipps noch mit Tricks und standen wie Ralph Hasenhüttl für Autogramme und Duelle an der Torwand zur Verfügung.

Viktoria Schnaderbeck:

„Es bedeutetet mir sehr viel hier dabei zu sein! Es ist einfach schön die Emotionen mit den Kindern zu teilen, es setzt einen auch in die Zeit zurück, wo man selber ein Kind war, zu Turnieren gefahren ist, um sich mit den Besten zu messen. Das erste und wichtigste ist der Spaß, das zweite, zu wissen, dass es nicht immer einfach ist. Es werden Hürden kommen, Verletzungen, oder Trainer, mit denen man nicht ganz so zusammenkommt, aber das ist Teil des Profisports und gehört zur Entwicklung dazu. Sport ist eine wichtige und tolle Lebensschule, die hilft, sich im sozialen Umfeld besser zu Recht zu finden, mit Niederlagen umzugehen, oder den Fairplay-Gedanken auszuleben.“

Julian Baumgartlinger:

„Ich freue mich immer wieder, wenn Jugendliche für den Sport und zur Bewegung animiert werden. Ich bin selber Familienvater, mir ist sehr wichtig, dass meine Kinder ein aktives und ein sportlich gesundes Leben führen. Neben dem gesundheitlichen Faktor steht für mich vor allem auch der soziale Aspekt im Vordergrund. Man lernt sehr viel, es vermischen sich die verschiedensten gesellschaftlichen Herkünfte und Kulturen, das ist für mich etwas ganz Entscheidendes und etwas, das ich aus meiner Karriere sehr positiv in Erinnerung habe.“

Ralph Hasenhüttl:

„Fußball verbindet jung wie alt und hat nicht umsonst diesen großen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Es ist sehr schön zu beobachten, mit welcher Energie und mit welchem Enthusiasmus hier zu Werke gegangen wird. Das Beispiel Bennit Bröger unterstreicht die Bedeutung und Wertigkeit von Nachwuchsturnieren im Allgemeinen und dem Volkswagen Junior Masters im Speziellen. Was die bevorstehende Europameisterschaft anbelangt, ist Österreich für mich schon eine Art Geheimtipp. Wir können an guten Tagen alle Gegner schlagen, ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft über sich hinauswachsen wird und eine richtig gute EM spielen wird.“

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(SK Sturm Graz) / Bild: SK Sturm Graz