Sturm Graz will Rehabilitierung gegen WAC
Vor dem Kräftemessen mit den Wolfsbergern liegt den Steirern das Ausscheiden im Cup-Achtelfinale in Lustenau noch schwer im Magen. „Trotzdem müssen wir jetzt wieder den Schalter umlegen, den Mund abputzen und weitermachen, denn es wartet schon die nächste schwere Aufgabe auf uns“, warnte Trainer Fabio Ingolitsch. Man werde „in der kurzen Phase zwischen Landung aus Vorarlberg und Busreise nach Kärnten versuchen, bestmöglich zu regenerieren und neben den Beinen vor allem auch den Kopf wieder frei, frisch und bereit für ein wichtiges Bundesligaspiel zu bekommen“. Großes Ziel sei ganz klar ein voller Erfolg, betonte Ingolitsch.
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Die Wolfsberger haben die jüngsten sechs Runden verloren und verabschiedeten sich zuletzt auch gegen Zweitligist Hertha Wels aus dem Cup. Zudem sind die Kärntner seit 363 Spielminuten ohne Tor. Der mit zwei Niederlagen gestartete Trainer Manfred Schmid fordert von seinen Kickern die Trendwende. „In so einer Situation muss man zusammenrücken. Wir kommen da nur raus, wenn wir harte und konsequente Arbeit abliefern.“ An der Einstellung seiner Schützlinge sollte es nicht scheitern. „Ich habe nicht das Gefühl, dass die Spieler nicht wollen“, erklärte Schmid.
Sturm sei trotz der Cup-Enttäuschung klarer Favorit. „Unabhängig davon will ich einen mutigeren Auftritt von uns sehen, dass wir gemeinsam durchs Feuer gehen, die Defensive stärken und gut nach vorne spielen“, sagte Schmid. Sein Club ärgerte sich darüber, dass Sturm einer Verlegung von 14.30 Uhr auf 19.00 Uhr nicht zustimmte. Der WAC hätte aufgrund der am Nachmittag stattfindenden Gräbersegnung zu Allerheiligen gerne später gespielt. Sturm argumentierte, dass eine späte Anpfiffzeit den Rhythmus vor der nächsten Europacup-Woche zu sehr beeinträchtigt hätte.
